Salesforce DATEV Integration: Warum vernetzte Finanz-Workflows wichtig sind

Warum getrennte Finanzprozesse die Salesforce-Buchhaltungsintegration beeinträchtigen

Ein Auftrag ist in Salesforce bereits vollständig erfasst. Kundendaten, Produkte, Preise, Zahlungsbedingungen und Rechnungsadresse liegen vor. Dennoch öffnet die Finanzabteilung ein weiteres System, überträgt dieselben Informationen manuell, prüft die umsatzsteuerliche Behandlung, lädt die Rechnungsdatei hoch und bereitet die Daten für die Übergabe an DATEV auf.

Dieser Übergabeprozess mag zunächst überschaubar erscheinen. Komplizierter wird es jedoch, sobald sich die Transaktion nachträglich ändert. Was geschieht, wenn eine Rechnungsposition korrigiert, ein Teil der Rechnung storniert, eine Gutschrift erstellt oder nach der Übertragung ein Anhang hinzugefügt wird? Die Finanzabteilung muss anschließend sicherstellen, dass alle zugehörigen Datensätze entsprechend aktualisiert wurden.

Derselbe Account kann zudem zwei unterschiedliche finanzielle Rollen haben. Ein Unternehmen kann Leistungen von Ihnen beziehen und gleichzeitig selbst Leistungen für Sie erbringen. In diesem Fall können in DATEV separate Debitoren- und Kreditorennummern erforderlich sein, obwohl Salesforce das Unternehmen in einem einzigen Account-Datensatz führt. Bei manueller Dateneingabe steigt das Risiko, dass diese Nummern, Belegnummern, Steuerregeln oder Kontierungen nicht konsistent gepflegt werden.

Salesforce enthält die gesamte vertriebliche Historie des Kunden, darunter die Opportunity, das Angebot, den Auftrag, die Produkte, die Preisgestaltung und die Kommunikation. DATEV unterstützt die Buchhaltung und steuerliche Prozesse. Der Einsatz beider Systeme ist daher sinnvoll.

Die Schwachstelle liegt in der Übergabe zwischen den beiden Systemen. Wenn die Datenübertragung von Tabellen, manuell kopierten Feldern, E-Mails und wiederholten Prüfungen abhängt, entstehen für dieselbe Transaktion zwei voneinander getrennte Versionsverläufe. Der Vertrieb sieht in Salesforce möglicherweise bereits die neueste kaufmännische Änderung, während die Finanzabteilung oder die Steuerberatung in DATEV noch mit einer früheren Version arbeitet.

Der Bericht „MuleSoft Connectivity Benchmark Report 2026“ zeigt, dass 99 % der befragten europäischen Unternehmen mit Herausforderungen bei der Datenintegration konfrontiert sind, während lediglich 29 % ihrer Anwendungen miteinander verbunden sind. Bei Unternehmen, die Salesforce und DATEV einsetzen, können manuelle Übergaben zu fragmentierten Datensätzen, wiederholten Prüfungen und Unsicherheit darüber führen, welches System den aktuellen Informationsstand enthält.

Herausforderungen bei der Datenintegration in den befragten europäischen Unternehmen. Bildquelle: MuleSoft
Herausforderungen bei der Datenintegration in den befragten europäischen Unternehmen. Bildquelle: MuleSoft

Eine Salesforce DATEV Integration sollte die Verknüpfung zwischen der ursprünglichen Transaktion, dem Finanzbeleg, späteren Korrekturen, zugehörigen Dateien und den weitergeleiteten Buchhaltungsdaten aufrechterhalten. Diese Verbindung ist wichtig, da spätere Prüfungen stets zu derselben Frage führen: Welche Version der Transaktion ist aktuell?

Was DATEV ist und warum es für Finanzteams in der DACH-Region wichtig ist

DATEV spielt weiterhin vor allem in Deutschland eine zentrale Rolle. Hier laufen die Buchhaltungsdaten von Unternehmen mit der Arbeit von Steuerberatungen, Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und Behörden zusammen. Auch für Unternehmensgruppen mit einer deutschen Gesellschaft oder einer Steuerberatungskanzlei ist DATEV relevant.

Von 65 Steuerfachleuten zu einer bedeutenden Finanzplattform

DATEV entstand 1966, als 65 Steuerfachleute in Nürnberg eine Genossenschaft gründeten, um die Kosten der elektronischen Datenverarbeitung gemeinsam zu tragen. Zu den Mitgliedern zählen bis heute Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwälte.

Heute ist DATEV wesentlich größer aufgestellt. Der Geschäftsbericht von DATEV für 2025 nennt 40.296 Mitglieder, rund 928.000 Kunden, 9.074 Beschäftigte und einen Umsatz von etwa 1,65 Milliarden Euro. Diese Zahlen verdeutlichen, warum DATEV in deutschen Buchhaltungsprojekten und in der täglichen Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und den Fachleuten, die deren Finanzunterlagen erstellen oder prüfen, so häufig eine Rolle spielt.

Bildquelle: DATEV
Bildquelle: DATEV

Warum vernetzte Daten zur strategischen Ausrichtung von DATEV passen

DATEV hat sich ebenfalls weiterentwickelt: von Lochstreifen und zentraler Datenverarbeitung hin zu elektronischer Datenübertragung und Cloud-Services. Das Unternehmen kündigt an, sein Produktportfolio in den kommenden Jahren verstärkt auf Cloud-Lösungen auszurichten, insbesondere in den Bereichen Finanzbuchhaltung, Lohn- und Gehaltsabrechnung sowie elektronische Rechnungsstellung. Ziel ist es, die digitale Zusammenarbeit zwischen Steuerberatungskanzleien, Unternehmen und Behörden zu unterstützen.

Bei einer DATEV Salesforce Lösung sollte die Datenübertragung nicht als isolierter letzter Prozessschritt betrachtet werden. Ihre Genauigkeit hängt von der Qualität der zuvor aufbereiteten Daten ab. Kundendatensätze, Finanzbelege, umsatzsteuerliche Behandlung, Kontierungen und zugehörige Dateien müssen konsistent bleiben. Daraus ergibt sich die nächste praktische Frage: Welche Informationen sollten in Salesforce verbleiben und welche müssen an DATEV übertragen werden?

Wie der DATEV-Salesforce-Workflow von der Rechnung bis zur Buchung abläuft

Der Prozess beginnt mit Geschäftsdaten, die bereits in Salesforce gespeichert sind. Ein Account enthält die Angaben zum Geschäftspartner, während eine Opportunity, ein Angebot oder ein Auftrag dokumentiert, was zu welchem Preis und zu welchen kaufmännischen Bedingungen verkauft wurde. Diese Datensätze bilden zusammen mit weiteren operativen Daten die Grundlage für eine Rechnung, eine Gutschrift, eine Stornorechnung oder eine Abrechnungsgutschrift.

Bevor Daten an DATEV übertragen werden, benötigt der Finanzbeleg den passenden buchhalterischen Kontext. Die zuständige Gesellschaft legt fest, welches Unternehmen den Beleg ausgestellt hat. Steuerregeln bestimmen die umsatzsteuerliche Behandlung, während Kontierungen und Kostenstellen festlegen, wie die einzelnen Beträge verbucht werden sollen. Dem Account muss außerdem die entsprechende DATEV-Debitoren- oder Kreditorennummer zugeordnet sein.

Was in Salesforce verbleibt und was an DATEV übertragen wird
SystemRolle im Workflow
SalesforceSpeichert Kunden- und Quelldatensätze, Finanzbelege, Anhänge und verknüpfte Korrekturen.
DATEVEmpfängt Debitoren- oder Kreditorendaten, Belegdetails, Beträge, Steuerdaten, Kontierungen, Kostenstellenwerte, Buchungsinformationen und zugehörige Dateien.

Jede Übertragung sollte bis zum Salesforce-Dokument und zur ursprünglichen Transaktion rückverfolgbar bleiben.

So bewerten Sie eine Lösung für die Salesforce-Buchhaltungsintegration

Bei der Auswahl einer Salesforce DATEV Schnittstelle sollten Sie zunächst prüfen, welche Datensätze, Dokumente und Buchhaltungsregeln der Prozess unterstützen muss. Beim Thema Salesforce Buchhaltung ist das Erstellen einer Rechnung nur ein Teil des Ablaufs. Das System muss außerdem korrekte Daten für DATEV aufbereiten und die Verknüpfung mit der ursprünglichen Salesforce-Transaktion erhalten.

Berücksichtigen Sie bei der Bewertung die folgenden Fragen:

    • Welche Finanzbelege werden unterstützt, darunter Rechnungen, Gutschriften, Stornorechnungen, Teilrechnungen und Abrechnungsgutschriften?
    • Wie werden die umsatzsteuerliche Behandlung, Kontierungen und Kostenstellen bestimmt?
    • Kann ein Account separate Debitoren- und Kreditorenkennungen speichern?
    • Können mehrere Gesellschaften jeweils eigene Unternehmensdaten und Nummernkreise verwenden?
    • Bleiben Anhänge und spätere Korrekturen mit dem ursprünglichen Dokument verknüpft?
    • Unterstützt die Lösung den Dateiexport, die direkte Übertragung oder beide Verfahren?
    • Lassen sich die Zugriffsrechte für Vertrieb, Finanzabteilung, Administratoren und Nutzer mit ausschließlich lesendem Zugriff voneinander trennen?
    • Wie können Nutzer unvollständige oder fehlgeschlagene Übertragungen erkennen und korrigieren?

Die Finanzabteilung und die Steuerberatung sollten eine kleine Auswahl an Beispieltransaktionen prüfen, bevor eine umfassendere Automatisierung eingeführt wird. Dabei sollte das Salesforce-Dokument mit den in DATEV empfangenen Daten verglichen werden. Dies umfasst Beträge, umsatzsteuerliche Behandlung, Kontierungen, Debitoren- und Kreditorennummern sowie Anhänge.

Wann eine in Salesforce integrierte Buchhaltungssoftware zum Prozess passt

Rechnungsstellung und Buchhaltung in Salesforce eignen sich besonders für Unternehmen, deren Kunden-, Produkt-, Preis- und Abrechnungsdaten bereits im CRM vorliegen. Eine Salesforce-Abrechnungssoftware kann die Rechnung erstellen. DATEV benötigt jedoch zusätzlich strukturierte Stammdaten, Buchungsinformationen, Angaben zur umsatzsteuerlichen Behandlung und zugehörige Belege.

Das wichtigste Ziel besteht darin, vor der Übertragung verlässliche Daten aufzubereiten und sicherzustellen, dass sie bis zu dem Kunden, dem Dokument und der Transaktion, aus denen sie hervorgegangen sind, rückverfolgbar bleiben.

Optionen für die Salesforce DATEV Integration auf AppExchange prüfen

An diesem Punkt würde ich von der Checkliste zum Online-Marktplatz von Salesforce für einsatzbereite Business-Anwendungen wechseln: AppExchange, heute AgentExchange.

Ich suchte dort nach Buchhaltungslösungen, die Salesforce-Dokumente mit DATEV verbinden. Zu den Ergebnissen gehörten sowohl spezialisierte Konnektoren als auch Anwendungen, die einen umfassenderen Finanzprozess abdecken. Ein Konnektor überträgt möglicherweise lediglich bereits aufbereitete Daten. Eine umfassendere Anwendung kann darüber hinaus die Dokumente, Steuerregeln, Debitoren- und Kreditorennummern, Anhänge sowie weitere Informationen verwalten, die vor der Übertragung benötigt werden.

Buchhaltungs- und DATEV-Lösungen auf AppExchange, heute AgentExchange
Buchhaltungs- und DATEV-Lösungen auf AppExchange, heute AgentExchange

Für dieses Praxisbeispiel benötigte ich eine Lösung, die Angebote, Aufträge, Rechnungen, Gutschriften, die umsatzsteuerliche Behandlung, Debitoren- und Kreditorennummern, Anhänge sowie die Übergabe an DATEV in einem durchgängigen Prozess zusammenführen konnte. Finblick von Cloudwharf erschien dafür geeignet, weshalb ich die Anwendung für die folgenden Schritte auswählte.

Finblick auf AppExchange (heute AgentExchange)
Finblick auf AppExchange (heute AgentExchange)

Die Anwendung passt zu diesem Beispiel, weil die Finanzbelege mit den Salesforce-Datensätzen verknüpft bleiben. Eine Rechnung kann auf ein Angebot oder einen Auftrag folgen, während spätere Gutschriften oder Stornorechnungen Teil derselben Belegkette bleiben. Vor der Übertragung nutzt Finblick Gesellschaften, Steuerregeln, Kontenfindung, Kostenstellenzuordnung sowie separate Debitoren- und Kreditorennummern, um den erforderlichen buchhalterischen Kontext aufzubereiten. Zugehörige Dateien können ebenfalls mit dem Finanzbeleg verknüpft bleiben.

Finblick unterstützt sowohl den dateibasierten Export als auch die direkte Übertragung, sofern das Unternehmen über den erforderlichen DATEV-Zugang verfügt. Im nächsten Abschnitt wird anhand der Anwendung gezeigt, wie dieser Workflow Schritt für Schritt vorbereitet, geprüft und übertragen werden kann.

Buchhaltungsintegration mit Salesforce Schritt für Schritt aufbauen

Nach der Auswahl des Tools verlagert sich der Schwerpunkt vom Produktvergleich auf die Prozessgestaltung. Am Beispiel von Finblick lässt sich die Einrichtung in fünf praktische Phasen unterteilen.

Schritt 1: Salesforce vorbereiten und Benutzerzugriffe zuweisen

Aktivieren Sie vor der Installation die Salesforce-Funktionen, die die Anwendung benötigt: Auswahllisten für Bundesland und Land/Territorium, Angebote, Aufträge und benutzerdefinierte Adressfelder. Wählen Sie Nur für Administratoren installieren, öffnen Sie anschließend Finblick Setup und verbinden Sie die Salesforce-Umgebung mit dem Finblick-Service.

Weisen Sie danach die Zugriffsrechte entsprechend den jeweiligen Rollen zu. Nutzer mit Lesezugriff können Datensätze anzeigen, Sales Users können mit Angeboten arbeiten und Finance Users können Angebote, Aufträge, Rechnungen und Gutschriften verwalten. Nutzer, die DATEV-Exporte durchführen, benötigen eine DATEV-Lizenz und den Finblick-Berechtigungssatz „DATEV User“.

Finblick-Einstellungen für den Benutzerzugriff zur Zuweisung von Lizenzen und DATEV-Berechtigungen
Finblick-Einstellungen für den Benutzerzugriff zur Zuweisung von Lizenzen und DATEV-Berechtigungen

Schritt 2: Gesellschaften und Stammdaten konfigurieren

Legen Sie für jedes Unternehmen, das Finanzbelege ausstellt, eine Gesellschaft an. Hinterlegen Sie die Unternehmensdaten, Dokumenteinstellungen, das Branding und die Nummernkreise. Wenn mehrere Gesellschaften in derselben Salesforce-Umgebung arbeiten, sollten unterschiedliche Präfixe verwendet werden, damit sich ihre Belegnummern nicht überschneiden.

Finblick-Einstellungen für Gesellschaften mit Vorlagen, Branding und Nummernkreisen
Finblick-Einstellungen für Gesellschaften mit Vorlagen, Branding und Nummernkreisen

Legen Sie fest, wie die Felder „DATEV Customer Number“ und „DATEV Supplier Number“ befüllt werden. Finblick kann Debitoren- und Kreditorennummern generieren, wenn Nutzer die Vorschau des ersten entsprechenden Dokuments öffnen. Wenn diese generierten Werte für DATEV verwendet werden sollen, müssen sie vor dem Export in die jeweiligen DATEV-Felder übernommen werden. Derselbe Account kann beide Werte speichern, wenn ein Unternehmen sowohl als Kunde als auch als Lieferant auftritt.

Schritt 3: Regeln für Steuern und Kontenfindung definieren

Konfigurieren Sie die Steuerregeln, mit denen die umsatzsteuerliche Behandlung der Dokumentpositionen bestimmt wird. Anschließend wendet Finblick die Kontenfindung und Kostenstellenzuordnung an. Die Anwendung wählt die entsprechenden Erlös-, Steuer- und Gegenkonten aus und übernimmt die zugewiesenen Kostenstellenwerte in die DATEV-Daten.

Beispiel für einen Finblick-Datensatz mit einer Steuerregel
Beispiel für einen Finblick-Datensatz mit einer Steuerregel

Verlassen Sie sich nicht darauf, dass sich die Nutzer bei jeder Transaktion an die korrekte Behandlung erinnern. Bitten Sie die Finanzabteilung oder die Steuerberatung, die erwartete Behandlung für inländische Verkäufe, EU-Transaktionen und weitere Szenarien zu beschreiben. Testen Sie die Regeln anschließend mit Beispielprodukten, Kunden und Standorten, bevor sie für einen größeren Nutzerkreis freigegeben werden.

Schritt 4: Den vollständigen Finanzbelegprozess verknüpfen

Testen Sie die Datensätze in der Reihenfolge, in der Ihr Unternehmen sie voraussichtlich verwenden wird. Finblick von Cloudwharf unterstützt einen durchgängigen Prozess vom Angebot über die Auftragsbestätigung bis zur Rechnung. Eine Rechnung kann jedoch auch direkt erstellt werden. Eine Rechnung kann jedoch auch direkt erstellt werden.

Finblick-Angebot mit Produkten, Rabatten, Umsatzsteuer, Anhängen und Genehmigungsstatus
Finblick-Angebot mit Produkten, Rabatten, Umsatzsteuer, Anhängen und Genehmigungsstatus

Beziehen Sie Schlussrechnungen, Anzahlungsrechnungen, Teilrechnungen, E-Rechnungen, Stornorechnungen, Gutschriften und Abrechnungsgutschriften in die Tests ein. Prüfen Sie, ob jedes nachfolgende Dokument weiterhin mit der ursprünglichen Salesforce-Transaktion verknüpft ist und ob die zugehörigen Dateien beim richtigen Datensatz gespeichert werden.

Schritt 5: Methode der DATEV-Integration auswählen und testen

Finblick bietet zwei Übertragungsoptionen. Nutzer können für einen ausgewählten Zeitraum einen DATEV-Exportdatensatz erstellen und eine ZIP-Datei mit Dokumenten und Buchungsinformationen generieren. Alternativ können sie die Daten direkt übertragen, sofern das Unternehmen über den entsprechenden DATEV-Zugang verfügt.

Finblick-Darstellung der Übertragung von Finanzdaten aus Salesforce an DATEV. Bildquelle: Finblick
Finblick-Darstellung der Übertragung von Finanzdaten aus Salesforce an DATEV. Bildquelle: Finblick

Beginnen Sie mit einer begrenzten Anzahl von Transaktionen. Vergleichen Sie die Salesforce-Dokumente mit den exportierten Belegnummern, Datumsangaben, Beträgen, Steuerinformationen, Kontierungen, Kostenstellenwerten, Debitoren- und Kreditorennummern sowie Anhängen. Bitten Sie die Finanzabteilung oder die Steuerberatung, das Ergebnis zu bestätigen, bevor Sie das Volumen erhöhen oder zur direkten Übertragung wechseln.

Eine durchgängige Transaktionshistorie vom Verkauf bis zur Buchhaltung erhalten

Kehren wir zu dem Auftrag aus dem Beispiel am Anfang zurück. Kundendaten, Produkte, Preise und Zahlungsbedingungen sind bereits in Salesforce vorhanden. Wenn der Finanzbeleg, die umsatzsteuerliche Behandlung, die Kontierungen, Anhänge und späteren Korrekturen mit diesem Quelldatensatz verknüpft bleiben, muss die Finanzabteilung dieselbe Transaktion nicht für jede Übergabe erneut aufbereiten.

    • Der Vertrieb kann erkennen, welche kaufmännische Vereinbarung zur Rechnung geführt hat.
    • Die Finanzabteilung kann die Belegkette prüfen und nachvollziehen, welche Daten für die Übertragung vorbereitet wurden.
    • Die Steuerberatung erhält strukturierte Daten zusammen mit den zugehörigen Dateien und Kennungen.
    • Wenn später eine Gutschrift oder Stornorechnung erstellt wird, lässt sich die Änderung weiterhin bis zum ursprünglichen Datensatz zurückverfolgen.

Ein vernetzter Workflow setzt klare Zuständigkeiten, geprüfte Regeln, kontrollierte Zugriffsrechte und eine Validierung vor der umfassenderen Nutzung voraus. Das Ergebnis ist eine einheitliche Transaktionshistorie, die vom ersten Angebot bis zur Buchhaltung nachvollziehbar bleibt, auch wenn sich der Prozess später ändert.