Optimierte Print-Prospekte 2025: Gestaltung, Struktur und Rabatte im Fokus
Trotz zunehmender Digitalisierung bleiben gedruckte Prospekte ein zentrales Kommunikationsinstrument des Handels. Laut der aktuellen Studie „Prospektmonitor 2025“ von IFH MEDIA ANALYTICS greifen 93 Prozent der Konsumenten regelmäßig zu Print-Prospekten. Besonders positiv bewertet werden Gestaltung, Struktur und Rabatte – entscheidende Faktoren für den Erfolg von Handelsprospekten.
Print bleibt relevant: Konsumenten schätzen klare Strukturen
Inhaltsverzeichnis
Die Untersuchung zeigt, dass Print-Prospekte 2025 in allen fünf analysierten Branchen weiterhin hohe Akzeptanz genießen. Am besten schneiden Prospekte aus dem Lebensmitteleinzelhandel (LEH) ab, die im Durchschnitt 8,4 von 10 Punkten erreichen. Drogeriemärkte folgen mit 8,3 Punkten. Möbelhaus-Prospekte liegen mit 7,8 Punkten am unteren Ende des Rankings.
Besonders erfolgreich sind laut der aktuellen Auswertung ALDI und LIDL, deren Prospekte mit jeweils 8,8 Punkten an der Spitze liegen. Auf den weiteren Plätzen folgen Hornbach (8,6), Rossmann (8,5) und EDEKA (8,5). Damit dominieren bekannte Marken aus dem Lebensmittel- und Drogeriebereich das Ranking der beliebtesten Prospekte 2025.
Design und Rabatte als Erfolgsfaktoren
Einen entscheidenden Beitrag zu guten Bewertungen leisten die optische Gestaltung und die inhaltliche Struktur. Konsumenten bevorzugen Prospekte, die klar gegliedert, visuell ansprechend und leicht verständlich sind. Rabatte und Sonderangebote zählen ebenfalls zu den wichtigsten Bewertungskriterien.
Je nach Branche zeigen sich jedoch Unterschiede:
- LEH-Prospekte punkten besonders durch die Kombination aus attraktiver Gestaltung und thematisch gebündelten Produktwelten.
- Drogerieprospekte überzeugen durch eine klare, strukturierte Darstellung, die eine breite Produktvielfalt übersichtlich vermittelt.
Andreas Riekötter, Geschäftsführer von IFH MEDIA ANALYTICS, fasst die Ergebnisse zusammen: „Gedruckte Prospekte sind nach wie vor ein starkes Kommunikationsinstrument – vorausgesetzt, sie sind visuell ansprechend und auf die Erwartungen der Zielgruppe abgestimmt.“
Verbesserungspotenziale: Digitale Anknüpfungspunkte fehlen oft
Trotz der insgesamt positiven Bewertungen zeigen sich in der Detailanalyse verschiedene Optimierungsmöglichkeiten. Vor allem die Darstellung von Produktneuheiten sowie kombinierte Produktpräsentationen werden derzeit branchenübergreifend noch zu wenig umgesetzt. Dabei spielen sie für die Konsumentenwahrnehmung eine große Rolle.
Elektrofachhändler profitieren von präziseren Produktbeschreibungen, die technische Details verständlich vermitteln und Vertrauen schaffen. Möbelhändler hingegen sollten stärker auf digitale Erweiterungen setzen, beispielsweise durch QR-Codes oder Virtual-Reality-Elemente, um den stationären und digitalen Einkauf stärker zu verzahnen.
Prospekte als Markenbotschafter
Ein zentrales Ergebnis des „Prospektmonitors“ ist, dass Verbraucher Print-Prospekte 2025 nicht nur als Angebotsübersicht wahrnehmen, sondern auch als Ausdruck von Markenidentität. Ein ansprechend gestalteter Prospekt stärkt Vertrauen und Markenbindung. Unternehmen, die Gestaltung, Struktur und Rabatte gezielt aufeinander abstimmen, können ihre Werbewirkung deutlich steigern.
Damit wird deutlich: Optimierte Print-Prospekte bleiben ein entscheidender Baustein im Marketingmix des Handels – vorausgesetzt, sie verbinden visuelle Qualität, inhaltliche Klarheit und attraktive Angebote.
Print-Prospekte als Teil einer hybriden Handelsstrategie
Die Studie verdeutlicht, dass Print-Prospekte 2025 weiterhin Relevanz besitzen – insbesondere, wenn sie durch digitale Elemente ergänzt werden. QR-Codes, App-Verlinkungen und personalisierte Online-Angebote könnten künftig helfen, die Reichweite und Wirkung der klassischen Werbeform zu steigern.
Handelsunternehmen, die ihre Print-Kommunikation datenbasiert optimieren und zugleich auf multimediale Synergien setzen, werden auch in einer zunehmend digitalen Handelswelt erfolgreich bleiben.
Faktenbox
| Fakten zur Studie „Optimierte Print-Prospekte 2025“ | |
|---|---|
| Befragte Konsumenten | 1.000 Prospektleser in Deutschland |
| Untersuchungszeitraum | Sommer 2025 |
| Analysierte Händler | 28 Unternehmen aus fünf Branchen |
| Bestbewertete Prospekte | ALDI, LIDL, Hornbach, Rossmann, EDEKA |
| Durchschnittliche Bewertung (LEH) | 8,4 von 10 Punkten |
| Wichtigste Bewertungskriterien | Gestaltung, Struktur, Rabatte |
| Verbesserungspotenziale | Produktdarstellung, digitale Verknüpfung |
| Studienherausgeber | IFH MEDIA ANALYTICS, Köln |
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