Connected Commerce Summit 2026 London
Der Connected Commerce Summit 2026 London findet am 13. und 14. Oktober 2026 im Park Plaza Victoria statt. Die Veranstaltung richtet sich an Unternehmen aus FMCG und Handel, die E-Commerce, Retail Media, Digital Shelf, künstliche Intelligenz und Shopper Marketing stärker miteinander verzahnen wollen. Im Kern geht es um eine bekannte Schwachstelle vieler Konsumgüterunternehmen: Daten, Handelsaktivitäten und digitale Verkaufskanäle wachsen schneller zusammen, als interne Strukturen es oft zulassen.
📌 Auf einen Blick
Der Connected Commerce Summit 2026 London findet am 13. und 14. Oktober 2026 im Park Plaza Victoria statt. Im Mittelpunkt stehen Retail Media, KI, Digital Shelf, Omnichannel-Commerce und Shopper-Strategien für FMCG-Unternehmen und Händler.
Connected Commerce Summit 2026 London bündelt mehrere Handelsthemen
Der Connected Commerce Summit 2026 London ist Teil einer internationalen Veranstaltungsreihe von My Digital Shelf. Die Londoner Ausgabe führt Inhalte aus dem bisherigen Digital Grocery Summit und dem Shopper Marketing Summit zusammen. Damit verschiebt sich der Fokus von einzelnen E-Commerce- oder Shopper-Marketing-Themen hin zu einem breiteren Blick auf den vernetzten Handel.
Für FMCG-Unternehmen ist das ein realistischer Ansatz. Digitale Sichtbarkeit entsteht längst nicht mehr nur über Produktdetailseiten oder klassische Onlinewerbung. Händler bauen eigene Retail-Media-Angebote aus, Plattformen verändern Such- und Empfehlungslogiken, und Hersteller müssen Produktdaten, Media-Budgets, Kategorieplanung und Vertrieb enger abstimmen. Genau an dieser Schnittstelle setzt die Veranstaltung an.
Retail Media, KI und Digital Shelf als operative Baustellen
Inhaltlich deckt der Connected Commerce Summit 2026 London Themen wie Omnichannel Path-to-Purchase, Shopper Insights, Personalisierung, Loyalty, Category Management, Sales Analytics, Digital Transformation, Direct-to-Consumer-Modelle und Retail Media Networks ab. Damit werden mehrere Bereiche adressiert, die in vielen Unternehmen zwar strategisch priorisiert werden, im Alltag aber häufig an Datenqualität, Zuständigkeiten und Messbarkeit scheitern.
Gerade Retail Media zeigt das Spannungsfeld deutlich. Für Händler ist es ein zusätzliches Erlösmodell, für Marken ein weiterer Kostenblock im ohnehin dichten Marketing- und Handelsbudget. Ohne belastbare Kennzahlen droht Retail Media schnell zur Pflichtabgabe für Sichtbarkeit zu werden. Auch KI ist kein Selbstläufer. Der Nutzen entsteht nicht durch das Etikett, sondern durch saubere Daten, klare Prozesse und konkrete Anwendungsfälle.
Zwei Tage mit unterschiedlicher Ausrichtung
Der erste Veranstaltungstag konzentriert sich stärker auf Shopper, Kategorieentwicklung und Vertrieb. Geplant sind Inhalte zu Shopper Insights, Retailer Engagement, Category Growth, Sales Analytics sowie zur Messung von Shopper-Marketing-Aktivitäten. Damit rückt die Frage in den Mittelpunkt, wie Daten aus dem Einkaufsverhalten in bessere Sortiments-, Marken- und Handelsentscheidungen übersetzt werden können.
Der zweite Tag ist stärker auf E-Commerce, Digital und Omnichannel ausgerichtet. Themen sind unter anderem Digital Shelf Strategy, Emerging Tech im E-Commerce, Omnichannel Commerce Growth Strategy, Direct-to-Consumer-Ansätze und Retail Media Networks. Für Marken ist diese Kombination relevant, weil digitale Handelsleistung nicht isoliert entsteht. Produktdaten, Content, Verfügbarkeit, Preisstrategie und Mediaschaltung greifen zunehmend ineinander.
Teilnehmerstruktur mit Fokus auf FMCG und Handel
Für die Vorgängerveranstaltung nennt der Veranstalter eine Teilnehmerstruktur von 71 Prozent FMCG-Marken, 5 Prozent Händlern sowie 24 Prozent Dienstleistern, Agenturen und Beratern. Insgesamt sollen mehr als 75 Prozent der Teilnehmer aus FMCG-Unternehmen und Handel stammen sein. Diese Zusammensetzung ist für den Charakter der Veranstaltung wichtig, weil Commerce-Konferenzen sonst schnell von Technologieanbietern dominiert werden.
Der Nutzen des Connected Commerce Summit 2026 London wird davon abhängen, wie konkret die angekündigten Fallstudien und Diskussionen ausfallen. Begriffe wie Omnichannel, Retail Media und KI sind im Markt inzwischen breit besetzt. Entscheidend ist, ob Unternehmen dort nachvollziehbare Antworten auf operative Fragen erhalten: Welche Kennzahlen sind wirklich steuerungsrelevant? Wie werden Retail-Media-Investitionen mit Kategorie- und Absatzdaten verknüpft? Und wie lässt sich ein Digital Shelf über mehrere Händler hinweg kontrollieren?
Relevanz für Konsumgüterunternehmen
Der Connected Commerce Summit 2026 London kommt zu einem Zeitpunkt, an dem FMCG-Unternehmen ihre digitalen Handelsmodelle weiter professionalisieren müssen. Das betrifft Lebensmittel, Gesundheitsprodukte, Körperpflege, Beauty und Haushaltswaren gleichermaßen. In diesen Kategorien sind Margen oft eng, Kaufentscheidungen häufig wiederkehrend und digitale Sichtbarkeit im Händlerumfeld zunehmend umkämpft.
Für Marken kann die Veranstaltung vor allem dann Mehrwert bieten, wenn sie über bekannte Schlagworte hinausgeht. Die eigentliche Herausforderung liegt nicht darin, KI, Retail Media oder Shopper Insights auf eine Agenda zu setzen. Schwieriger ist es, daraus belastbare Prozesse, klare Verantwortlichkeiten und messbare Ergebnisse im Tagesgeschäft zu machen.
Faktenbox
| Connected Commerce Summit 2026 London | |
|---|---|
| Veranstaltung | Connected Commerce Summit 2026 London |
| Termin | 13. bis 14. Oktober 2026 |
| Ort | Park Plaza Victoria, London |
| Veranstalter | My Digital Shelf |
| Branchenfokus | FMCG, Handel, Food & Beverage, Healthcare, Personal Care & Beauty, Household Goods |
| Themen | Retail Media, KI, Digital Shelf, Omnichannel-Commerce, Shopper Insights, DTC und Category Management |
| Teilnehmerstruktur 2025 | 71 Prozent FMCG-Marken, 5 Prozent Händler, 24 Prozent Dienstleister, Agenturen und Berater |
| Zielgruppen | E-Commerce, Digital, Omnichannel, Retail Media, Shopper Marketing, Category Management, Brand Management und Commercial Strategy |
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