Relevanz von Social Media: Aktuelle Studie beleuchtet Nutzung und Wirkung
Soziale Netzwerke sind trotz kontroverser Diskussionen weiterhin fest im Alltag vieler Menschen verankert. Die neue Studie „Zwischen Like und Wirkung“ von IFH Media Analytics und Media Central zeigt, dass 98 Prozent der Konsumenten in Deutschland Social Media aktiv nutzen. Diese hohe Nutzungsrate unterstreicht die anhaltende Relevanz von Social Media in der Angebotskommunikation.
Unterhaltung und Alltagsflucht als zentrale Nutzungsmotive
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Laut der Studie stehen vor allem Unterhaltung und Eskapismus im Vordergrund der Social-Media-Nutzung. 58 Prozent der Befragten nutzen die Plattformen zur Unterhaltung, 48 Prozent suchen Inspiration, und 47 Prozent sehen darin eine Möglichkeit zur Flucht aus dem Alltag. Besonders Plattformen wie YouTube, Facebook und Instagram werden täglich von rund der Hälfte der Nutzer aufgerufen. Jüngere Zielgruppen zwischen 18 und 29 Jahren bevorzugen zusätzlich Instagram, Pinterest und Snapchat, während Nutzer ab 50 Jahren insgesamt zurückhaltender agieren.
Werbung auf Social Media: Wahrnehmung hoch, Conversion gering
Die Relevanz von Social Media zeigt sich auch in der Wahrnehmung von Werbung. Mehr als die Hälfte der Nutzer von YouTube (57 Prozent), Facebook (51 Prozent) und Instagram (52 Prozent) geben an, Werbung regelmäßig wahrzunehmen. Dennoch bleibt die tatsächliche Kaufkonversion gering: Nur 25 Prozent der Befragten haben schon einmal ein auf Social Media beworbenes Produkt gekauft. Zudem empfinden 63 Prozent der Nutzer Werbung auf sozialen Netzwerken als störend. Auffällig ist jedoch, dass Heavy User mit einer täglichen und intensiven Nutzung offener für Werbung sind: 62 Prozent dieser Gruppe zeigen eine höhere Akzeptanz gegenüber Werbeinhalten.
Authentische Kommunikation als Erfolgsfaktor
Die Studie betont, dass für erfolgreiche Angebotskommunikation auf Social Media nicht allein Sichtbarkeit ausreicht. Authentizität, Transparenz und ein echter Mehrwert sind entscheidend, um Nutzer zu überzeugen. Visuelles Storytelling, gezielte Call-to-Actions und eine sinnvolle Einbettung in ein übergeordnetes Kommunikationskonzept werden als Schlüsselfaktoren genannt. Nur durch eine kanalübergreifende, strategisch geplante Ansprache lässt sich die Relevanz von Social Media erfolgreich in Wirkung umwandeln.
Klassische Kanäle bleiben relevant
Trotz der hohen Relevanz von Social Media bleiben klassische Kanäle wie Print, Beilagen, TV und Radio besonders für ältere Zielgruppen wichtig. Konsumenten ab 50 Jahren, die oft als kaufkräftig und markentreu gelten, sind über soziale Netzwerke schwerer zu erreichen. Eine crossmediale Angebotskommunikation, die digitale und klassische Kanäle kombiniert, wird daher als zielführend empfohlen.
Ausblick: Komplexität erfordert strategische Ansätze
Die Relevanz von Social Media ist unbestritten, doch das Umfeld bleibt volatil und komplex. Für Unternehmen bedeutet dies, dass nur durch gezielte, authentische und kontextgerechte Kommunikation langfristig Erfolge erzielt werden können. Die Studie liefert damit wichtige Hinweise für die Weiterentwicklung der Angebotskommunikation in einem zunehmend fragmentierten Medienumfeld.
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