Fashion Apps 2025: Welche Mode-Shopping-Apps im Trend liegen – und warum manche scheitern

Fashion Apps spielen im digitalen Modehandel eine zentrale Rolle. Die aktuelle Retail-Fashion-App-Studie 2025 von Simon-Kucher & Partners zeigt, wie Konsument:innen in Deutschland Fashion Apps nutzen, welche Anbieter vorne liegen – und was Nutzer zum Löschen einer App bewegt.

Fashion Apps 2025: Welche Mode-Shopping-Apps im Trend liegen – und warum manche scheitern
Welche Mode-Shopping-Apps im Trend liegen – und warum manche scheitern

Top Fashion Apps 2025: Zalando, About You und Otto führen das Ranking an

Die meistgenutzten Fashion Apps in Deutschland sind 2025 klar identifiziert:

    • Zalando: 53,7 % der Befragten nutzen die App mindestens gelegentlich
    • About You: 50,9 %
    • Otto: 45,5 %
    • MyTheresa: 41,2 %

Dahinter folgen Apps wie H&M, C&A, Nike und Adidas. Die Ergebnisse zeigen, dass sowohl Plattformen mit einem breiten Sortiment als auch Marken-Apps erfolgreich sein können – wenn sie auf Nutzerbedürfnisse eingehen.

Haushaltsnettoeinkommen beeinflusst App-Wahl

Die Studie zeigt: Je nach Einkommensgruppe unterscheiden sich die bevorzugten Apps deutlich.

    • Bei einem Einkommen über 7.000 € monatlich liegen MyTheresa, Breuninger und Hugo Boss vorn.
    • Bei Einkommen unter 2.000 € sind Shein, Temu, C&A und New Yorker besonders gefragt.

Diese Differenzierung bietet wertvolle Hinweise für App-Anbieter zur Zielgruppenansprache und Segmentierung.

Welche Funktionen Fashion Apps erfolgreich machen

Nutzer bevorzugen Apps, die mehr als nur Produktbilder zeigen. Gefragt sind vor allem:

    • Produktbewertungen und Detailinfos
    • Filterbare Navigation
    • Click & Collect
    • Digitale Wunschlisten
    • KI-gestützte Größenberatung
    • Personalisierte Shopping-Assistenten

Darüber hinaus steigt die Akzeptanz für Funktionen wie virtuelle Anproben via AR, Live-Shopping-Events und exklusive Zugänge zu Drops.

Deinstallation von Fashion Apps: Was Nutzer stört

Trotz großer Beliebtheit löschen 61,1 % der Befragten Apps wieder. Die Gründe:

    • Unübersichtliches App-Design
    • Mangelnder Zusatznutzen
    • Unzufriedenheit mit Bezahloptionen oder Checkout-Prozess
    • Datenschutzbedenken
    • Überforderung durch zu viele Markenangebote

Ein neuer Trend ist, dass viele Nutzer Social-Commerce-Funktionen in TikTok oder Instagram bevorzugen und daher klassische Apps für verzichtbar halten.

Wie viele Fashion Apps sind auf dem Smartphone installiert?

Laut Studie haben:

    • 84 % mindestens eine Fashion App installiert
    • 53 % nutzen mehr als drei Apps regelmäßig

Das zeigt: Konsumenten probieren verschiedene Anbieter aus und sind offen für parallele Nutzung – solange der Mehrwert erkennbar bleibt.

Fashion Apps brauchen Relevanz, Einfachheit und Personalisierung

Die Fashion-App-Landschaft 2025 ist geprägt von starken Marken, klarem Nutzenversprechen und wachsender technischer Vielfalt. Erfolgreiche Fashion Apps überzeugen nicht nur durch Sortiment, sondern durch intelligente Features, einfache Bedienung und datenbasierte Personalisierung.

Wer hingegen bei UX, Transparenz oder Performance schwächelt, wird schnell vom Homescreen gelöscht.