Greater China Day 2026
Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im asiatischen Raum verändern sich durch neue regulatorische und technologische Vorgaben stetig. Der Greater China Day 2026, der am 24. Juni 2026 in Düsseldorf stattfindet, bietet der deutschen Industrie eine strukturierte Plattform, um diese komplexen Entwicklungen sachlich zu analysieren. Im Zentrum der Veranstaltung stehen konkrete Lösungsansätze für die Anpassung von Unternehmensstrategien unter den aktuellen handelspolitischen Vorzeichen. Die Teilnehmer erwartet ein Programm, das sich auf die praktische Umsetzung von Lieferkettendiversifizierung und lokaler Marktanpassung konzentriert.
📌 Auf einen Blick
Der Greater China Day 2026 findet am 24. Juni 2026 in Düsseldorf statt und adressiert zentrale Themen wie De-Risking und Lieferketten. Für 99 Euro erhalten Teilnehmer praxisnahe Einblicke in aktuelle handelspolitische Entwicklungen und Strategien zur lokalen Marktbearbeitung.
Fokus auf Geopolitik und Handelspolitik
Ein Schwerpunkt auf dem Greater China Day 2026 liegt auf der Einordnung der aktuellen Handelspolitik zwischen der Europäischen Union und Asien. Die Rahmenbedingungen für Exporte und Investitionen unterliegen einer stetigen Anpassung, bedingt durch Diskussionen über Zölle, staatliche Subventionen und das Streben nach einem einheitlichen Wettbewerbsumfeld. Referenten wie Bernd Lange, Vorsitzender des Handelsausschusses im Europäischen Parlament, und Prof. Dr. Julian Hinz vom Kiel Institut beleuchten diese makroökonomischen Faktoren. Für Unternehmen bedeutet dies, dass regulatorische Veränderungen und damit verbundene Kosten frühzeitig in die eigenen Finanzplanungen einbezogen werden müssen. Die Veranstaltung liefert hierzu datenbasierte Einschätzungen, die Entscheider für die strategische Ausrichtung ihrer asiatischen Geschäftsfelder benötigen.
Lokalisierung und Lieferketten im Wandel
Neben der Makroökonomie behandelt der Greater China Day 2026 die operative Ebene, insbesondere die Themen Lokalisierung und Lieferketten. Der Ansatz des De-Risking zielt darauf ab, potenzielle Ausfallrisiken in den Produktions- und Beschaffungsnetzwerken schrittweise zu reduzieren. Experten der Auslandshandelskammern diskutieren auf den Panels, inwiefern eine stärkere Lokalisierung von Forschung, Entwicklung und Produktion vor Ort zur operativen Absicherung beitragen kann. Gleichzeitig steht die Diversifizierung von Zuliefererstrukturen auf der Agenda. Industrieunternehmen prüfen zunehmend alternative Beschaffungsmärkte. Die Neuordnung einer resilienten Supply Chain erfordert von den Unternehmen präzise Planung und angemessene zeitliche Ressourcen.
Technologiewandel in den Bereichen Green Tech und Automotive
Spezifische Industriezweige stehen vor besonderen Aufgaben bei der Bearbeitung des asiatischen Marktes. Der Greater China Day 2026 greift hier gezielt die Bereiche Green Tech und Automotive auf. Im Sektor der Umwelttechnologien analysieren Referenten wie Geertje Richter von Flender die Balance zwischen notwendigen Importen von Kernkomponenten und der Erschließung lokaler Absatzmärkte. In der Automobilindustrie erfordert das hohe lokale Entwicklungstempo angepasste Strategien. Um mit den Innovationszyklen im asiatischen Raum Schritt zu halten, setzen deutsche Hersteller und Zulieferer auf zielgerichtete Kooperationen vor Ort. Diese Allianzen dienen dem Zweck, Entwicklungszeiten zu verkürzen und die Wettbewerbsfähigkeit in einem technologisch anspruchsvollen Umfeld zu wahren. Ergänzt wird dieser Themenblock durch einen Robotik-Showcase, der den aktuellen Stand der Automatisierungstechnik in der industriellen Praxis demonstriert.
Strategische Weichenstellung für das Asiengeschäft
Die Veranstaltung schließt über die Fachvorträge hinaus auch individuelle Beratungsangebote ein. Parallel zu den Panels stehen Experten der Auslandshandelskammern aus Peking, Shanghai, Guangzhou, Taiwan und Hongkong für direkte Gespräche zur Verfügung. Diese Einzelberatungen ermöglichen es den Teilnehmern, unternehmensspezifische Fragestellungen zu ihren eigenen Vertriebs- oder E-Commerce-Strategien im direkten Austausch zu klären. Den Abschluss des formellen Programms in den Design Offices Fürst & Friedrich bildet eine Session mit Timo Boll, bevor der Tag in den fachlichen Austausch übergeht. Insgesamt bietet das Format der Wirtschaft ein neutrales Forum, um sich auf Basis von Fakten und Berichten aus der Praxis für die kommenden Aufgaben im asiatischen Raum aufzustellen.
Faktenbox
| Eckdaten zur Veranstaltung | |
|---|---|
| Titel | Greater China Day 2026 (Veranstaltungsnummer: 2631GCDXXD01) |
| Datum & Zeit | Mittwoch, 24. Juni 2026, 09:15 Uhr bis 18:00 Uhr |
| Veranstaltungsort | Design Offices Düsseldorf Fürst & Friedrich, Friedrichstraße 56, 40217 Düsseldorf |
| Themenschwerpunkte | EU-Handelspolitik, De-Risking, Diversifizierung der Lieferketten, Green Tech, Automotive |
| Teilnahmegebühr | 99,00 € pro Person |
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