re:publica 2026

Montag, 18. Mai 2026 - bis Mittwoch, 20. Mai 2026
Ort: Berlin

Die re:publica 2026 findet vom 18. bis zum 20. Mai 2026 in Berlin statt. Als Austragungsort dient erneut die STATION Berlin am Gleisdreieck. Die Veranstalter haben das Programm in fünf thematische Schwerpunkte unterteilt, die sich mit den Auswirkungen der Digitalisierung auf Politik, Wirtschaft, Medien, Kultur und Wissenschaft befassen. Im Zentrum der kommenden Ausgabe stehen Fragen der digitalen Souveränität, die Regulierung technologischer Großkonzerne sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in verschiedenen gesellschaftlichen Lebensbereichen.

📌 Auf einen Blick

Die re:publica 2026 tagt vom 18. bis 20. Mai in der STATION Berlin. Im Fokus stehen fünf Themenbereiche, die von Digitalpolitik über KI-Anwendungen bis hin zur Transformation der Medienlandschaft reichen.

re:publica 2026
re:publica 2026

Politische Implikationen und gesellschaftliche Teilhabe auf der re:publica 2026

Der Track Politik und Gesellschaft bildet einen wesentlichen Bestandteil der re:publica 2026. Hier werden Debatten über die Rahmenbedingungen geführt, die für die Durchsetzung demokratischer Grundrechte im digitalen Raum erforderlich sind. Ein zentraler Aspekt ist der Aufbau gemeinwohlorientierter Infrastrukturen. Die Teilnehmer diskutieren über die Abhängigkeit von globalen Technologieunternehmen und suchen nach Wegen zu einer gesteigerten digitalen Souveränität. Ein weiterer Fokus liegt auf dem Umgang mit gesellschaftlichen Dynamiken wie Populismus und der Frage, wie Akteure aus Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft effektiver zusammenarbeiten können. Es geht dabei um konkrete Beteiligungsmodelle, die über eine bloße Krisenverwaltung hinausgehen und neue Bündnisse innerhalb der Gesellschaft fördern.

Wirtschaftliche Transformation und technologische Innovationen

Im Bereich Wirtschaft und Innovation beleuchtet die re:publica 2026 die Veränderungen in der Unternehmenswelt. Durch die zunehmende Bedeutung datengetriebener Entscheidungen wandeln sich Produkte und Dienstleistungen grundlegend. Die Konferenz stellt die Frage nach der ethischen Verantwortung von Unternehmen in Bezug auf nachhaltige Produktion und Konsum. Themen wie Corporate Digital Responsibility und die Zukunft der Arbeit stehen im Vordergrund. Insbesondere wird analysiert, welche Rolle Künstliche Intelligenz in betrieblichen Abläufen spielen kann und wo die Grenzen dieser Technologie liegen sollten. Ziel ist es, den Dialog zwischen Start-ups, etablierten Unternehmen und der Zivilgesellschaft zu stärken, um ökonomische Modelle zu entwickeln, die sowohl Wohlstand als auch Grundrechte sichern.

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Wandel der Medienlandschaft und neue Öffentlichkeiten

Der Track Medien und Öffentlichkeit befasst sich mit den Herausforderungen des modernen Journalismus. Die re:publica 2026 thematisiert hier die Plattformökonomie und neue Finanzierungsmodelle wie Community-Journalismus oder Creator-Economy. Ein kritischer Blick fällt auf algorithmische Entscheidungssysteme, welche die öffentliche Wahrnehmung und Aufmerksamkeit beeinflussen. Experten diskutieren Lösungsansätze gegen Desinformation und Methoden für ein präziseres Fact-Checking. Zudem werden Entwicklungen im Bereich des Datenjournalismus und des viralen Storytellings auf Plattformen wie TikTok untersucht. Die Veranstaltung bietet Einblicke in investigative Formate und technische Neuerungen wie VR-Games und Podcasts, um die Vielfalt der heutigen Medienlandschaft abzubilden und Räume für solidarischen Austausch zu identifizieren.

Wissenschaftliche Forschung und kulturelle Entwicklungen auf der re:publica 2026

Wissenschaft und Technologie bilden einen weiteren Schwerpunkt der Konferenz. Die Untersuchung von Synergien zwischen technologischem Fortschritt und wissenschaftlicher Forschung steht im Mittelpunkt, etwa im Bereich der Quantentechnologie oder der Psychologie. Es werden Fragen zur Filterung von KI-Inhalten und zur Rolle von Technologie bei der Bekämpfung der Klimakrise erörtert. Parallel dazu widmet sich der Track Kunst und Kultur dem Einfluss digitaler Mittel auf kreative Disziplinen. Von der Veränderung der Netzkultur seit den Anfängen des Internets bis hin zu aktuellen Anwendungen im Metaverse oder in Museen wird das Zusammenspiel von Bits und Bytes mit künstlerischem Ausdruck analysiert. Dabei wird auch das Potenzial von Making und Hacking im Kontext erneuerbarer Energien und neuer Materialien beleuchtet.

Organisatorischer Rahmen und Veranstaltungsort

Die Durchführung der re:publica 2026 in der STATION Berlin ermöglicht eine räumliche Trennung der verschiedenen Themenbereiche auf mehrere Bühnen und Aktionsflächen. Neben den Fachvorträgen sind interaktive Formate wie Design Thinking Workshops und Experimente in Labor-Atmosphäre geplant. Die inhaltliche Gestaltung der Medien-Themen erfährt Unterstützung durch regionale Medienanstalten und Förderer. Mit der Aufteilung in die fünf Haupt-Tracks strebt die Konferenz eine systematische Aufarbeitung der digitalen Transformation an, wobei der Fokus auf sachlichen Analysen und dem Austausch zwischen unterschiedlichen gesellschaftlichen Interessengruppen liegt. Die Veranstaltung dient als Plattform, um aktuelle Trends der Digitalisierung kritisch zu hinterfragen und konstruktive Lösungsansätze für die Zukunft zu präsentieren.

Faktenbox

Details zur re:publica 2026
Zeitraum18. bis 20. Mai 2026
VeranstaltungsortSTATION Berlin (Luckenwalder Str. 4-6)
Thematische TracksPolitik & Gesellschaft, Wirtschaft & Innovation, Medien & Öffentlichkeit, Kunst & Kultur, Wissenschaft & Technologie
KernbegriffeDigitalisierung, Künstliche Intelligenz, Souveränität, Nachhaltigkeit, Medientechnologie
ZielgruppenZivilgesellschaft, Wissenschaftler, Unternehmer, Politiker, Kulturschaffende