Digitale Einkaufshelfer im FMCG-Handel: NIQ analysiert das Einkaufsverhalten 2025

Digitale Einkaufshelfer im FMCG-Handel gewinnen 2025 weiter an Bedeutung. Eine aktuelle NIQ-Analyse zeigt, wie Händler-Apps, Coupons und digitale Prospekte das Einkaufsverhalten prägen und warum personalisierte Angebote und stabile App-Funktionen zu zentralen Wettbewerbsvorteilen werden.

Digitale Einkaufshelfer im FMCG-Handel: NIQ analysiert das Einkaufsverhalten 2025
Digitale Einkaufshelfer im FMCG-Handel: NIQ analysiert das Einkaufsverhalten 2025

Verbraucherstimmung bleibt angespannt, digitale Einkaufshelfer im FMCG-Handel rücken in den Fokus

Die wirtschaftliche Lage der Konsumenten bleibt trotz leicht positiver Tendenzen herausfordernd. Der aktuelle Consumer Outlook Report von NIQ zeigt, dass sich 30 Prozent der globalen Konsumenten finanziell besser gestellt sehen als im Vorjahr, während 32,8 Prozent über eine Verschlechterung berichten. Steigende Alltagskosten und eine weiterhin spürbare Inflation führen dazu, dass Haushalte jede Ausgabe sorgfältig abwägen.

In diesem Umfeld entwickeln sich digitale Einkaufshelfer im FMCG-Handel zum strategischen Instrument. Händler investieren gezielt in App-Funktionen, Personalisierung und digitale Kontaktpunkte, um die Bindung der Konsumenten zu stärken. Besonders Coupons und automatisierte Sparfunktionen geben Verbrauchern das Gefühl von Kontrolle und helfen bei der Bewältigung des erhöhten Kostendrucks.

App-Nutzung steigt – digitale Einkaufshelfer im FMCG-Handel sind für viele Haushalte unverzichtbar

Laut NIQ Consumer Panel nutzen 65 Prozent der Haushalte in Deutschland mindestens eine Händler-App. Coupons werden dabei besonders intensiv genutzt: 90 Prozent der App-Anwender aktivieren regelmäßig Rabatte. Digitale Einkaufshelfer im FMCG-Handel beeinflussen zunehmend die Wahl der Einkaufsstätte sowie die Größe der Warenkörbe. Laut NIQ lassen sich fast 50 Prozent der Befragten bei der Händlerwahl von Coupons leiten. Über die Hälfte berichtet, durch Couponaktivierung größere Einkäufe zu tätigen.

Heavy-App-User heben sich deutlich ab: Sie tätigen durchschnittlich 20 Prozent mehr „Big Trolley“-Einkäufe – ein deutlicher Hinweis darauf, wie stark die Bedeutung personalisierter digitaler Anreize bei margenstarken Einkaufssituationen geworden ist.

Intensiver Wettbewerb: Relevanz und Nutzererlebnis entscheiden

Digitale Einkaufshelfer im FMCG-Handel sind längst kein Alleinstellungsmerkmal mehr. Konsumenten nutzen im Schnitt zwei weitere Apps neben dem bevorzugten Händler, wodurch der Wettbewerb um Aufmerksamkeit zunimmt. Händler können sich hier durch Zuverlässigkeit, klare Navigation und eine reibungslose Coupon-Einlösung am PoS differenzieren.

Die NIQ-Daten zeigen, dass hohe App-Zufriedenheit direkt mit stärkerer Loyalität korreliert. Die Lidl-App wird von Konsumenten am häufigsten genutzt, während Kaufland und Penny besonders effektiv Loyalität erzeugen. Dies verdeutlicht, dass Funktionsstabilität und einfache Interaktionen entscheidende Faktoren für nachhaltige Nutzung sind.

Print bleibt relevant – digitale Einkaufshelfer im FMCG-Handel ergänzen statt ersetzen

Trotz dynamischem Digitalwachstum bleibt der gedruckte Prospekt der meistgenutzte Informationskanal. 75 Prozent der Haushalte greifen weiterhin darauf zurück. Die parallele Bedeutung digitaler Einkaufshelfer im FMCG-Handel steigt jedoch kontinuierlich: 47 Prozent informieren sich in Händler-Apps, 46 Prozent in digitalen Prospekten.

Die Altersstruktur verdeutlicht eine klare Segmentierung:

    • Zwei Drittel der Haushalte, die ausschließlich digitale Prospekte nutzen, sind unter 50 Jahren.
    • Unter den exklusiven Print-Nutzern sind 60 Prozent über 60 Jahre alt.

Für Händler bedeutet dies eine zweigleisige Kanalstrategie: traditionelle Informationswege aufrechterhalten und gleichzeitig die digitalen Kontaktpunkte gezielt ausbauen. Ein klarer Fokus liegt auf konsistenter Qualität der Inhalte, angepasst an die jeweiligen Zielgruppen.

Coupons als stärkster Hebel – digitale Einkaufshelfer im FMCG-Handel erhöhen Volumen und Kundenbindung

Coupons auf Gesamteinkäufe oder Produktkategorien erweisen sich erneut als besonders wirksamer Treiber für Loyalität und Warenkorbvolumen. Sie bieten hohe Spareffekte und sprechen breite Verbrauchergruppen an. Entscheidend ist, dass digitale Einkaufshelfer im FMCG-Handel den gesamten Prozess – von der Entdeckung bis zur Einlösung – nahtlos unterstützen.

Je einfacher und intuitiver der Ablauf, desto häufiger steigt die Kaufbereitschaft. Ein stabiler App-Prozess erhöht nicht nur die Nutzungsfrequenz, sondern auch die Anzahl opportunistischer Käufe, die im stationären Handel traditionell wichtig sind.

Wachstumslogik verändert sich – digitale Einkaufshelfer im FMCG-Handel unterstützen volumenorientierte Strategien

Laut NIQ kühlt die Inflation ab, das Preiswachstum im FMCG-Markt sinkt 2025 auf 2,6 Prozent nach 4,1 Prozent im Vorjahr. Damit rückt Volumen in den strategischen Mittelpunkt. Händler müssen neue Nutzungsmomente und Anlässe schaffen, anstatt die Preisstrategie weiter zu verschärfen.

Digitale Einkaufshelfer im FMCG-Handel bieten hierfür ein dynamisches Werkzeug: Sie unterstützen gezielte Impulse und personalisierte Anreize, die Konsumenten zu häufigerem oder umfangreicherem Einkauf motivieren. Laut NIQ steht nicht mehr der einzelne Rabatt im Mittelpunkt, sondern das gesamte Nutzungserlebnis.

Thomas Montiel Castro, Manager Strategic Insights Consumer Panel bei NIQ, betont, dass relevante, einfach einlösbare Angebote in einer Multi-App-Welt entscheidend sind. Haushalte vergleichen häufiger, nutzen mehrere Apps und entscheiden sich für Händler, die ein verlässliches, konsistentes und personalisiertes digitales Erlebnis bieten.

Faktenbox

Zentrale Fakten zu digitalen Einkaufshelfern im FMCG-Handel
Nutzung von Händler-Apps65 Prozent der Haushalte in Deutschland nutzen mindestens eine Händler-App.
Coupon-Aktivierungen90 Prozent der App-Nutzer aktivieren regelmäßig Coupons.
Einfluss auf WarenkörbeÜber die Hälfte kauft größere Warenkörbe durch digitale Coupons.
Print vs. Digital75 Prozent nutzen weiterhin Papierprospekte, 47 Prozent Händler-Apps.
AltersdynamikZwei Drittel der digitalen Prospektnutzer sind unter 50 Jahren.
WachstumslogikVolumen statt Preissteigerungen wird zum zentralen Wachstumstreiber.