Sicherheit beim Weihnachtsshopping 2025: Studien zeigen klare Trends bei Risiko, Zahlungsmethoden und Verhalten

Die Sicherheit beim Weihnachtsshopping spielt 2025 eine zentrale Rolle für Verbraucher. Neue Daten der GfK-Studie Mastercard Payment Pulse 2025 und der Global Mastercard Cybersecurity Research zeigen, dass Sicherheitsbewusstsein, Kostenkontrolle und ein reibungsloser Bezahlvorgang im Online-Handel wichtiger sind als je zuvor. Gleichzeitig steigt die Nutzung von Aktionstagen wie Black Friday und Cyber Monday deutlich an.

Sicherheit beim Weihnachtsshopping 2025: Studien zeigen klare Trends bei Risiko, Zahlungsmethoden und Verhalten
Sicherheit beim Weihnachtsshopping 2025: Studien zeigen klare Trends bei Risiko, Zahlungsmethoden und Verhalten

Online-Handel wächst – Sicherheit beim Weihnachtsshopping wird wichtiger

Acht von zehn Deutschen kaufen mindestens einmal pro Monat online ein, und insbesondere jüngere Käufergruppen bestellen häufig und spontan. In der Generation Z bestellen 19 Prozent täglich. Mit dem starken Wachstum des Online-Geschäfts steigt auch die Bedeutung der Sicherheit beim Weihnachtsshopping, denn immer mehr Einkäufe werden bewusst in den Wochen vor Weihnachten und an großen Aktionstagen getätigt. Laut GfK kaufen 28 Prozent der Deutschen häufiger an Black Friday und Cyber Monday ein, bei der Generation Z sind es 43 Prozent.

Vor Weihnachten steigt das Betrugsrisiko deutlich

Die Sicherheit beim Weihnachtsshopping wird vor allem durch steigende Betrugsrisiken beeinflusst. Nach Zahlen der Global Mastercard Cybersecurity Research gehen 64 Prozent der Befragten davon aus, dass Betrugsversuche im Weihnachtsgeschäft ausgefeilter sind als im restlichen Jahr. 29 Prozent berichten, bereits Geld durch Betrug verloren zu haben. Besonders stark betroffen sind Millennials und die Generation Z. Typische Probleme reichen von nicht gelieferten Waren bis hin zu Fälschungen.

Trotz dieser Risiken kaufen 71 Prozent in der Vorweihnachtszeit häufiger auf unbekannten Websites ein. Viele nehmen bewusst ein erhöhtes Risiko in Kauf – entweder wegen attraktiver Preise, knapper Verfügbarkeiten oder wegen besonderer Geschenkideen. Damit wird die Sicherheit beim Weihnachtsshopping zu einem ständigen Abwägen zwischen Angebot und Risiko.

Debit- und Kreditkarten stärken Vertrauen

Die Wahl der Zahlungsmethode beeinflusst maßgeblich die Sicherheit beim Weihnachtsshopping. 59 Prozent der Deutschen vertrauen darauf, bei Debitkarten im Ernstfall ihr Geld zurückzubekommen. Bei Kreditkarten liegt dieser Wert bei 61 Prozent. Digitale Wallets folgen mit 43 Prozent. Sechs von zehn Befragten wissen zudem, dass Debitkarten vor nicht autorisierten Zahlungen schützen.

68 Prozent bevorzugen Zahlungen, die sofort vom Bankkonto abgebucht werden. Damit steigt die Bedeutung moderner Debitkarten, die sowohl Kostenkontrolle als auch Online-Nutzbarkeit und Sicherheit bieten. Tokenisierung, biometrische Freigaben und zusätzliche Schutzmechanismen tragen dazu bei, die Sicherheit beim Weihnachtsshopping weiter zu erhöhen.

Zwei-Faktor-Authentifizierung wird zum Standard

Fast die Hälfte der Deutschen nutzt aktiv die Zwei-Faktor-Authentifizierung. Ein Viertel setzt auf biometrische Verfahren wie Fingerabdruck oder Gesichtserkennung. Diese zusätzlichen Schritte sorgen dafür, dass die Sicherheit beim Weihnachtsshopping unabhängig von Gerät oder Anbieter erhöht wird. Die Kombination aus Kartensicherheit und persönlicher Authentifizierung gilt mittlerweile als Standard für sichere Online-Zahlungen.

Hindernisse im Online-Handel: zu viele Daten, zu wenige Optionen

Auch praktische Hürden beeinflussen die Sicherheit beim Weihnachtsshopping. 41 Prozent möchten kein Kundenkonto anlegen müssen. 36 Prozent haben Bedenken, Kartendaten bei vielen unterschiedlichen Shops zu hinterlegen. 45 Prozent stören sich daran, wenn ihre bevorzugte Zahlungsart nicht verfügbar ist. Dieses Zusammenspiel aus Sicherheitsbedenken und Komfortanspruch entscheidet maßgeblich darüber, welche Shops gewählt werden und wie häufig Kunden abbrechen.

Sicherheit beim Weihnachtsshopping prägt das Jahr 2025

Die aktuellen Studien zeigen deutlich, dass die Sicherheit beim Weihnachtsshopping 2025 ein entscheidender Faktor bleibt. Verbraucher erwarten sichere, nachvollziehbare Abläufe, moderne Authentifizierungsverfahren und eine klare Kontrolle über Ausgaben. Gleichzeitig wächst das Bewusstsein für Betrugsrisiken, ohne dass Konsumenten ganz auf spontane oder risikoreichere Käufe verzichten. Die Herausforderung für Händler liegt darin, Sicherheit und Komfort bestmöglich miteinander zu verbinden.

Faktenbox

Zentrale Fakten zur Sicherheit beim Weihnachtsshopping
Online-Nutzung83 Prozent kaufen mindestens einmal pro Monat online ein.
Betrugsrisiko64 Prozent erwarten vor Weihnachten ausgefeiltere Betrugsmaschen.
Zahlungsmethoden59 Prozent vertrauen bei Betrugsfällen besonders auf Debitkarten.
Authentifizierung44 Prozent nutzen Zwei-Faktor-Authentifizierung für Online-Käufe.
Aktionstage43 Prozent der Generation Z kaufen häufiger an Black Friday und Cyber Monday.