Podcast: Programmatic Advertising – Amazon DSP im Fokus moderner Werbestrategien

Mit dem neuen Podcast-Format AOM DSP SNACK startet Moderator Florian Vette gemeinsam mit Co-Host Florian Giulio Votta eine Deep-Dive-Reihe zu Programmatic Advertising. Im Fokus steht die wachsende Bedeutung von Amazon DSP, der Demand Side Plattform von Amazon, die Werbetreibenden datengetriebene Kampagnensteuerung ermöglicht. Das Format richtet sich an Marketingverantwortliche und Media-Experten, die tiefere Einblicke in die Funktionsweise programmatischer Werbung und aktuelle Entwicklungen erhalten möchten.

Podcast: Programmatic Advertising - Amazon DSP im Fokus moderner Werbestrategien
Podcast: Programmatic Advertising – Amazon DSP im Fokus moderner Werbestrategien

Die erste Folge widmet sich den Ursprüngen von Demand Side Plattformen (DSP) und erklärt, warum sich Programmatic Advertising von klassischen Display-Kampagnen unterscheidet. Gleichzeitig blicken die Gastgeber nach vorn und skizzieren, wie sich die Technologie in den kommenden Jahren entwickeln könnte.

Programmatic Advertising – von den Anfängen bis zur datengetriebenen Kampagnensteuerung

Programmatic Advertising bezeichnet den automatisierten, datenbasierten Einkauf von digitaler Werbung in Echtzeit. Anstelle von manuell geplanten Buchungen setzen Werbetreibende auf Algorithmen, die Zielgruppen anhand von Nutzungs- und Verhaltensdaten identifizieren und Anzeigenplatzierungen dynamisch anpassen. Diese Methode hat den digitalen Werbemarkt in den vergangenen Jahren stark verändert.

Zu den wichtigsten technischen Plattformen gehören sogenannte Demand Side Plattformen. Über sie können Unternehmen Werbeflächen auf unterschiedlichen Publisher-Seiten einkaufen, ohne direkt mit jedem Anbieter zu verhandeln. Amazon DSP gilt in diesem Umfeld als eine der relevantesten Lösungen, weil sie Zugriff auf exklusive Einkaufs- und Nutzerdaten aus dem Amazon-Ökosystem bietet.

Die Rolle des Upper Funnel im modernen Programmatic Advertising

Ein zentraler Punkt in der ersten Episode des AOM DSP SNACK ist die Bedeutung des Upper Funnel. Während viele Unternehmen Programmatic Advertising lange Zeit vor allem für Retargeting eingesetzt haben, rückt zunehmend der Aufbau von Markenbekanntheit und Neukundenansprache in den Vordergrund. Amazon DSP erlaubt es, Nutzer bereits in frühen Phasen der Kaufentscheidung zu erreichen – etwa durch Streaming-TV-Formate (Connected TV, CTV) oder großflächige Display-Integrationen.

Diese Ausweitung auf Branding-Kampagnen zeigt, dass Programmatic Advertising inzwischen weit über reine Performance-Ziele hinausgeht. Datenbasierte Analysen ermöglichen, Streuverluste zu reduzieren und Botschaften gezielt auszuspielen.

Amazon DSP als Gamechanger für datengetriebene Werbung

Amazon DSP unterscheidet sich von anderen Plattformen durch den Zugang zu umfangreichen Einkaufsdaten. Werbetreibende können Zielgruppen anhand konkreter Kaufinteressen und Produktkategorien ansprechen. Dies macht die Plattform besonders interessant für Marken, die ihre Kampagnen entlang des gesamten Funnels steuern möchten – vom ersten Kontakt bis zum Kaufabschluss.

Zudem lassen sich Kampagnen über die Amazon Marketing Cloud (AMC) detailliert analysieren. Diese Datenbasis eröffnet Einblicke in Customer Journeys und Werbewirkung, die bei der Optimierung zukünftiger Kampagnen helfen. Auch der Einsatz von CTV-Kampagnen wird zunehmend wichtiger, da Streaming-Dienste wachsende Reichweiten generieren.

Historische Entwicklung und künftige Trends im Programmatic Advertising

Die Hosts des neuen Formats skizzieren auch die Entwicklung von Programmatic Advertising in den vergangenen Jahren: von ersten Echtzeitauktionen (Real-Time Bidding) über private Marktplätze bis hin zu datengetriebenen Strategien, die Machine Learning und KI nutzen. Zukünftig könnte die Verbindung von First-Party-Daten, wachsenden Datenschutzanforderungen und KI-gestützter Aussteuerung den Markt weiter verändern.

Amazon positioniert sich dabei zunehmend als Komplettanbieter für datengetriebene Werbung – von der Reichweitensteigerung über Branding-Maßnahmen bis hin zur Performance-Optimierung. Marken erhalten damit ein Werkzeug, das sowohl im Upper als auch im Lower Funnel effektiv genutzt werden kann.

Praxisbeispiele und Einblicke aus dem Markt

In der Auftaktfolge stellen Vette und Votta außerdem einen OMR-prämierten Kunden-Case vor, der zeigt, wie Unternehmen mithilfe von Amazon DSP messbare Erfolge erzielen. Diese Praxisbeispiele sollen Hörern künftig helfen, eigene Kampagnenstrategien besser zu planen und die Möglichkeiten von Programmatic Advertising auszuschöpfen.

Faktenbox

Programmatic Advertising – Überblick
Definition Automatisierter, datenbasierter Einkauf digitaler Werbung in Echtzeit
Zentrale Plattformen Demand Side Plattformen (z. B. Amazon DSP, The Trade Desk, Google DV360)
Vorteile Gezielte Zielgruppenansprache, Echtzeitanpassung, Reduzierung von Streuverlusten
Upper Funnel Brand Awareness und Neukundengewinnung durch datenbasierte Ausspielung
Zukunftstrends Connected TV, KI-gestützte Kampagnensteuerung, First-Party-Daten