Klarna Klimaschutzstrategie: Neue Klimainvestitionen statt klassischer Kompensation
Klarna hat seine Klimaschutzstrategie weiter ausgebaut und unterstützt 2025 mit 1,25 Millionen US-Dollar erneut gezielt Klimaschutzprojekte weltweit. Das frische Kapital fließt in 18 innovative Initiativen – von der CO₂-Entnahme aus Meereswasser bis zur gemeinschaftsbasierten Pflanzenkohleproduktion in Afrika.
Damit erhöht sich das Gesamtvolumen des von Klarna aufgelegten Climate Transformation Funds (CTF) auf 8,4 Millionen US-Dollar seit 2021. Die Klarna Klimaschutzstrategie setzt auf konkrete Investitionen anstelle der weit verbreiteten Kohlenstoffkompensation durch Zertifikatskauf.
Klarna Klimaschutzstrategie setzt auf echte Wirkung
Inhaltsverzeichnis
Im Zentrum der Klarna Klimaschutzstrategie steht die konsequente Ablehnung traditioneller CO₂-Kompensationen. Statt Emissionszertifikate zu kaufen, bepreist Klarna die eigenen Emissionen intern und investiert diese Mittel in echte Lösungen zur Reduktion und Entfernung von CO₂.
Alexander Farsan, Head of Climate and Environment bei Klarna, erklärt: „Wir wollen Projekte fördern, die oft übersehen werden, aber enorme Wirkung entfalten können. Unsere Klimaschutzstrategie verfolgt deshalb einen bewusst anderen Ansatz, der auf Innovation und langfristige Resilienz setzt.“
Breites Spektrum an geförderten Projekten
Die Klarna Klimaschutzstrategie umfasst eine Mischung aus naturbasierten und technologischen Lösungen. Zu den 18 neu geförderten Projekten zählen unter anderem:
- BluShift (USA): Entfernung von CO₂ aus Meerwasser
- Carbonsate (Namibia): Kohlenstoffbindung aus invasiven Buschpflanzen
- Kairos Carbon (Großbritannien): CO₂-Abscheidung aus organischen Abfällen
- Releaf Earth (Nigeria): Gemeinschaftsproduktion von Biochar zur Bodenverbesserung
Diese Projekte erhalten gezielt Mittel, weil sie oft außerhalb traditioneller Klimafinanzierungssysteme agieren.
Klarna reduziert auch eigene Emissionen
Neben der Projektförderung umfasst die Klarna Klimaschutzstrategie auch ambitionierte interne Maßnahmen. Seit 2022 hat das Unternehmen seinen eigenen Treibhausgasausstoß um 43 % gesenkt – ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Klimaneutralität bis 2040.
Klarna sieht sich dabei nicht nur als Emittent, sondern als aktiver Treiber von Lösungen, die global skalierbar sind. Die Strategie basiert auf Transparenz, Wirkungskontrolle und dem Verzicht auf symbolische CO₂-Ausgleiche.
Ausblick: Mehr als nur CO₂-Reduktion
Für die zweite Jahreshälfte 2025 plant Klarna die Förderung weiterer Projekte im Rahmen seiner Klimaschutzstrategie. Neben CO₂-Entnahme stehen künftig auch Initiativen in den Bereichen Dekarbonisierung, Schutz von Ökosystemen und Biodiversität im Fokus.
Die Klarna Klimaschutzstrategie steht damit exemplarisch für einen Wandel im unternehmerischen Klimahandeln: weg von reiner Kompensation – hin zu nachhaltigem Strukturwandel.
Eine vollständige Übersicht aller geförderten Projekte 2025 gibt es hier.
| onlinemarktplatz.de Newsletter |
|---|
Sparen Sie sich die Suche nach den relevanten Themen. Wir senden Ihnen einmal wöchentlich die meistgelesenen News und wichtigsten Updates direkt in Ihr Postfach. |