EuroPA und EPI (Wero): Kooperation für souveräne europäische Zahlungslösungen
Gemeinsame Initiative für europäische Zahlungssouveränität
Inhaltsverzeichnis
Am 23. Juni 2025 gaben die EuroPA-Allianz (European Payments Alliance) und die EPI Company (European Payments Initiative) ihre Zusammenarbeit bekannt. Ziel der Partnerschaft zwischen EuroPA und EPI ist es, die europäische Souveränität im Zahlungsverkehr zu stärken, insbesondere bei grenzüberschreitenden Transaktionen. Europäische Verbraucher und Händler sollen künftig nahtlos über Ländergrenzen hinweg Zahlungen senden und empfangen können.
Starke Partner für den europäischen Markt
Die EuroPA-Allianz vereint führende mobile Zahlungsdienstleister: Bancomat (Italien), Bizum (Spanien), MB WAY/SIBS (Portugal) sowie Vipps MobilePay (Nordische Länder). Seit März 2025 sind Nutzer dieser Dienste bereits interoperabel miteinander verbunden. Damit können mehr als 50 Millionen Kunden in Andorra, Italien, Portugal und Spanien Echtzeitüberweisungen über ihre bevorzugten Zahlungsapps tätigen. Mit dem Beitritt weiterer Anbieter wie Blik (Polen), IRIS (Griechenland) und Vipps MobilePay wächst das Netzwerk auf über 100 Millionen Nutzer in zehn europäischen Ländern.
EPI bringt Wero ein
Die EPI wird von 16 europäischen Banken und Zahlungsdienstleistern getragen. Ihr Ziel ist es, mit dem digitalen Wallet Wero eine einheitliche europäische Zahlungslösung für den Einzelhandel bereitzustellen. Wero ermöglicht einfache, sichere und souveräne Transaktionen für Unternehmen und Verbraucher in ganz Europa.
Fokus auf Interoperabilität und Geschwindigkeit
Der Ansatz der Zusammenarbeit setzt auf die Vernetzung bestehender Systeme. So können bewährte Infrastrukturen schnell erweitert werden, um ein einheitliches, unabhängiges Zahlungssystem zu schaffen. Dies entspricht den Zielen der Europäischen Kommission und des Eurosystems zur Stärkung europäischer Unabhängigkeit im Zahlungsverkehr.
15 Länder, 382 Millionen Menschen
Die Kooperation zwischen EuroPA und EPI deckt zunächst 15 europäische Länder ab – zusammen über 382 Millionen Einwohner. Verbraucher können ihre vertrauten Apps weiter nutzen, sowohl im Inland als auch grenzüberschreitend. Für Märkte ohne bestehende Lösung bietet die Initiative neue Perspektiven für den digitalen Zahlungsverkehr.
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