Konjunkturprognose Frühjahr 2025: Erholung in Sicht – aber mit Unsicherheiten

Konjunkturprognose zeigt stagnierende Entwicklung in 2025

Die Konjunkturprognose aus dem Frühjahrsgutachten des Sachverständigenrates 2025 zeigt: Die deutsche Wirtschaft tritt auf der Stelle. Für das laufende Jahr wird ein reales BIP-Wachstum von 0,0 % erwartet. Erst im Jahr 2026 soll sich die Konjunktur mit einem Wachstum von 1,0 % allmählich erholen.

Konjunkturprognose Frühjahr 2025: Erholung in Sicht – aber mit Unsicherheiten
Frühjahrsgutachten Frühjahr 2025: Erholung in Sicht – aber mit Unsicherheiten

Globale Unsicherheiten belasten die Konjunkturprognose

Zentrale Einflussfaktoren der Konjunkturprognose sind die geopolitischen Entwicklungen, insbesondere die Zollpolitik der USA, sowie die daraus resultierende Unsicherheit im globalen Handel. Diese Entwicklungen führen laut Prognose zu Investitionszurückhaltung und bremsen das Wachstum des Außenhandels.

Finanzpaket könnte positive Impulse setzen

Ein Hoffnungsträger des aktuellen Frühjahrsgutachtens ist das im März 2025 verabschiedete Finanzpaket. Es soll durch erhöhte staatliche Ausgaben in Infrastruktur, Klimaschutz und Verteidigung ab 2026 expansive Impulse für Staatskonsum und Investitionen liefern. Diese Maßnahmen könnten das Wirtschaftswachstum mittelfristig stützen.

Private Nachfrage und Arbeitsmarkt bleiben schwach

Das Frühjahrsgutachten 2025 geht von einem verhaltenen Wachstum des privaten Konsums aus. Trotz leicht steigender Einkommen hemmen Inflationssorgen und Unsicherheit die Konsumbereitschaft. Auch der Arbeitsmarkt zeigt Schwächen: Die Arbeitslosenquote soll bei rund 6,2 % liegen und bleibt damit leicht über dem Vorjahresniveau.

Vorsichtiger Optimismus in der Konjunkturprognose

Die Konjunkturprognose für Deutschland bleibt vorsichtig optimistisch. Während 2025 voraussichtlich ein weiteres Jahr der Stagnation wird, könnten sich ab 2026 erste Erholungstendenzen durch Investitionen und einen stabileren Konsum abzeichnen. Risiken bestehen jedoch weiterhin – insbesondere durch außenwirtschaftliche Spannungen und eine mögliche Inflationserhöhung infolge hoher Staatsausgaben.

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