E-Commerce-Tag Regensburg 2026

Datum: Mittwoch, 7. Oktober 2026
Ort: Regensburg

Der E-Commerce-Tag Regensburg 2026 findet am 7. Oktober im Jahnstadion Regensburg statt. Das inzwischen veröffentlichte Programm reicht von KI, SEO und Produktdaten über China-Commerce und Social Commerce bis zu ERP-Prozessen, Werbung und Fakeshops. Für Händler und Hersteller kostet die Teilnahme 236,81 Euro brutto, Dienstleister zahlen 593,81 Euro brutto.

📌 Auf einen Blick

Der E-Commerce-Tag Regensburg 2026 läuft am 7. Oktober von 09:00 bis 17:15 Uhr. Angeboten werden Plenumsvorträge, zwei Workshops und drei parallele Fachforen. Die regulären Bruttopreise liegen bei 236,81 Euro für Händler und Hersteller sowie 593,81 Euro für Dienstleister.

E-Commerce-Tag Regensburg 2026
E-Commerce-Tag Regensburg 2026

E-Commerce-Tag Regensburg 2026 mit drei Programmblöcken

Der Vormittag beginnt um 09:00 Uhr mit einer Einordnung der Zukunft von Online-Shops und Plattformen durch Dr. Georg Wittmann von ibi research. Anschließend folgen eine SWOT-Analyse des deutschen E-Commerce durch Alien Mulyk vom bevh sowie zwei Beiträge zu chinesischen Handels- und Wertschöpfungsnetzwerken. Das Thema China wird damit nicht nur als Wettbewerbsfrage behandelt. Auf dem Programm steht ausdrücklich auch die Frage, was europäische Händler von chinesischen Modellen lernen können – und was besser nicht.

Ab 11:30 Uhr laufen zwei Workshops parallel. Claneo behandelt SEO in Zeiten von ChatGPT, während mgm technology partners die Produktdaten-Supply-Chain zwischen regulatorischen und vertrieblichen Anforderungen thematisiert. Nach der Mittagspause teilt sich der E-Commerce-Tag Regensburg 2026 ab 14:00 Uhr in die Fachforen „AI & Wachstum“, „Prozesse & Sicherheit“ und „Social Commerce“. Das Raster zwingt Besucher zu einer Auswahl: Wer sich für TikTok Shop entscheidet, verpasst gleichzeitig Beiträge zu KI-Monetarisierung und ERP-Skalierung.

KI zwischen Geschäftsmodell und Vertriebsfolie

Beim E-Commerce-Tag Regensburg 2026 versprechen mehrere Sessions konkrete Anwendungsbeispiele. Leon Ruddat von Strictly Boring soll zeigen, wie KI bei SNOCKS Geld verdient. Weitere Beiträge behandeln Meta-Trends, Automatisierung in digitalen Werbekanälen und die Datenbasis für KI im ERP-System. Damit greift die Veranstaltung reale operative Fragen auf. Ob aus den angekündigten Praxisbeispielen übertragbare Methoden oder vor allem Anbieterperspektiven entstehen, lässt sich vorab allerdings nicht beurteilen.

Auch beim SEO-Workshop ist eine saubere Trennung wichtig. Die Veranstaltungsbeschreibung spricht allgemein von AIO und GEO als Wachstumstreibern. Der veröffentlichte Sessiontitel lautet dagegen „E-Commerce-SEO in Zeiten von ChatGPT und Co“. Das ist ein relevantes Thema, aber noch kein Nachweis dafür, dass neue Kürzel automatisch neue Reichweite oder zusätzlichen Umsatz erzeugen. Entscheidend wird sein, ob Messmethoden, Vergleichszeiträume und Grenzen der Optimierung offengelegt werden.

China-Commerce, TikTok Shop und Plattformabhängigkeit

Für Händler ist der China-Commerce-Block beim E-Commerce-Tag Regensburg 2026 besonders relevant, weil chinesische Plattform- und Logistikmodelle längst in den europäischen Markt hineinwirken. Der Blick auf Wertschöpfungsnetzwerke kann helfen, Geschwindigkeit, Sortimentssteuerung und Lieferketten besser einzuordnen. Gleichzeitig sollte die Debatte nicht bei der üblichen Bewunderung für Tempo stehen bleiben. Transparenz, Produktsicherheit und Rücksendungen gehören ebenso zur Rechnung.

Im Social-Commerce-Forum stehen TikTok Shop, LinkedIn sowie Creator- und KI-gestützte Strategien auf dem Programm. Die wirtschaftlichen Fragen dahinter sind konkreter als viele Bühnenbegriffe: Content-Produktion, Provisionen, Rabatte, Retouren und die Abhängigkeit von Plattformalgorithmen entscheiden darüber, ob Reichweite profitabel wird. Eine vertiefende Einordnung bietet der Beitrag zu Chancen, Kosten und Abhängigkeiten beim TikTok Shop Deutschland. Der Referent für die TikTok-Shop-Session ist derzeit noch nicht benannt.

Fakeshops bilden den Schlusspunkt

Um 16:00 Uhr wechseln Carina Überle und Dr. Georg Wittmann von ibi research auf die dunkle Seite des Online-Handels: Fake-Shops und gefälschte Produkte. Danach folgt eine Gesprächsrunde über den Missbrauch realer Unternehmensnamen durch Fakeshops. Markus von Hohenhau von der Kanzlei für IT-Recht ist angekündigt; ein weiterer Teilnehmer steht noch mit „N. N.“ im Programm.

Das Thema betrifft nicht nur Verbraucher. Unternehmen müssen mit kopierten Markenauftritten, Supportanfragen getäuschter Käufer und möglichem Reputationsschaden umgehen. Wie groß die Reichweite betrügerischer Angebote werden kann, zeigt die Analyse zu Fakeshop-Werbung auf Google und Meta. Für den Nutzen der Abschlussrunde wird entscheidend sein, ob konkrete Melde-, Beweis- und Löschwege erklärt werden.

Ticketpreise sind veröffentlicht, Bedingungen bleiben auffällig

Die Anmeldung zum E-Commerce-Tag Regensburg 2026 ist geöffnet. Händler und Hersteller zahlen 199 Euro netto beziehungsweise 236,81 Euro brutto. Für Dienstleister werden 499 Euro netto beziehungsweise 593,81 Euro brutto berechnet. Mitglieder des Handelsverbands Bayern können einen Rabattcode anfordern; die Höhe des Nachlasses wird öffentlich nicht genannt. Eine Anmeldefrist ist ebenfalls nicht veröffentlicht.

Das Buchungsformular verlangt Pflichtangaben einschließlich der postalischen Adresse. Zusätzlich muss der Weitergabe der Kontaktdaten an Veranstaltungspartner und dem Erhalt weiterer Brancheninformationen zugestimmt werden; ohne diese Zustimmung sei eine Teilnahme nicht möglich. Noch auffälliger ist die verlinkte Bedingungsseite: Sie bezeichnet ibi research als Veranstalter, nennt aber weiterhin den 24. September 2025 als Veranstaltungstermin. Interessenten sollten deshalb aktuelle Stornierungs- und Vertragsbedingungen vor der Zahlung prüfen.

Neue Jahresausgabe statt stiller Überschreibung

Der E-Commerce-Tag Regensburg 2026 bietet ein breites Programm, aber noch kein vollständig geschlossenes: Zwei Besetzungen sind offen, die Übersichtsseite nennt 17:00 Uhr als Ende, während das detaillierte Programm bis 17:15 Uhr reicht. Hinzu kommen veraltete Ticketbedingungen. Inhaltlich bleibt die Veranstaltung dennoch relevant, weil sie operative Themen von Produktdaten und ERP bis Plattformvertrieb und Betrugsabwehr an einem Tag bündelt. Besucher sollten ihre Auswahl vorab planen, da die Nachmittagsforen parallel stattfinden.

Faktenbox

E-Commerce-Tag Regensburg 2026
TerminMittwoch, 7. Oktober 2026
Zeit09:00 bis 17:15 Uhr laut detailliertem Programm; die Kurzinfo nennt 17:00 Uhr
OrtJahnstadion Regensburg, Franz-Josef-Strauß-Allee 22, 93053 Regensburg
FormatPräsenzveranstaltung mit Plenum, Workshops, drei parallelen Fachforen und Networking
Veranstalteribi research an der Universität Regensburg GmbH
Händler und Hersteller199 Euro netto, 236,81 Euro brutto
Dienstleister499 Euro netto, 593,81 Euro brutto
SchwerpunkteKI, SEO, Produktdaten, China-Commerce, ERP, digitale Werbung, Social Commerce, TikTok Shop und Fakeshops
AnmeldungGeöffnet; keine öffentliche Anmeldefrist genannt
Offene PunkteZwei nicht benannte Teilnehmer, abweichende Endzeiten und auf 2025 verweisende Ticketbedingungen