Abmahnrisiken im Online-Handel

Datum: Freitag, 21. August 2026
Ort: Online

Fehlerhafte Preisangaben, unzulässige Werbeaussagen oder ein achtlos verwendetes Foto können aus einem gewöhnlichen Social-Media-Post schnell ein rechtliches Problem machen. Ein kostenloses Online-Seminar am 21. August 2026 beschäftigt sich mit Abmahnrisiken im Online-Handel und zeigt, welche Vorgaben Händler bei Shops, Marktplätzen, Websites und sozialen Netzwerken beachten müssen.

📌 Auf einen Blick

Das kostenlose Webinar findet am 21. August 2026 von 08:30 bis 09:30 Uhr statt. Im Mittelpunkt stehen Preisangaben, Werbeaussagen, Werbekennzeichnung sowie Urheber-, Marken- und Persönlichkeitsrechte. Die Veranstaltung bildet den Abschluss einer fünftägigen Themenwoche zu Social Media.

Abmahnrisiken im Online-Handel
Abmahnrisiken im Online-Handel

Abmahnrisiken im Online-Handel betreffen mehr als den eigenen Shop

Für Händler hat sich die Zahl der digitalen Kontaktpunkte erheblich erweitert. Neben dem eigenen Online-Shop werden Produkte über Marktplätze präsentiert, Unternehmenswebsites betrieben und Beiträge auf Instagram, Facebook, TikTok oder anderen sozialen Netzwerken veröffentlicht.

Damit wächst auch die Zahl der möglichen Fehlerquellen. Rechtliche Anforderungen gelten nicht nur für Produktdetailseiten. Auch Werbeanzeigen, Videos, Bilder, Rabattaktionen oder Beiträge von Unternehmen können Vorgaben aus Wettbewerbs-, Urheber- oder Markenrecht berühren.

Das Webinar soll deshalb zentrale Anforderungen an Produktdarstellungen, Preisangaben und Werbeaussagen erläutern und typische Problemfälle aus der Praxis aufgreifen.

Social Media schafft zusätzliche rechtliche Stolperfallen

Einen Schwerpunkt bilden die rechtlichen Besonderheiten sozialer Netzwerke. Gerade dort verschwimmen Werbung, redaktionelle Inhalte und unterhaltende Beiträge häufig miteinander.

Unternehmen müssen beispielsweise prüfen, wann ein Beitrag als Werbung kenntlich gemacht werden muss. Ebenso relevant ist die Frage, ob verwendete Fotos, Videos oder Musik tatsächlich kommerziell genutzt werden dürfen.

Ein Titel aus einer Musikbibliothek, ein schnell übernommenes Produktfoto oder ein Bild mit erkennbaren Personen kann rechtlich komplizierter sein, als die einfache Bedienung der Plattform vermuten lässt. Ein Klick auf „Veröffentlichen“ ersetzt eben keine Rechteprüfung.

Zu den behandelten Themen gehören deshalb auch Urheber-, Marken- und Persönlichkeitsrechte. Anhand praktischer Beispiele soll gezeigt werden, wie sich typische Abmahnrisiken im Online-Handel frühzeitig erkennen lassen.

Preisangaben und Werbung bleiben klassische Problemfelder

Neben Social Media stehen traditionelle Pflichten des Online-Handels auf dem Programm. Dazu gehören unter anderem korrekte Preisangaben sowie rechtlich zulässige Werbeaussagen.

Gerade automatisierte Kampagnen, unterschiedliche Verkaufskanäle und regelmäßig wechselnde Angebote erhöhen den organisatorischen Aufwand. Was im Online-Shop korrekt hinterlegt wurde, kann auf einem Marktplatz, in einer Anzeige oder einem Social-Media-Post dennoch falsch oder unvollständig dargestellt werden.

Für Händler besteht die Herausforderung deshalb weniger darin, einzelne Vorschriften einmalig umzusetzen. Entscheidend ist vielmehr, die Einhaltung über mehrere Kanäle hinweg dauerhaft in die Arbeitsabläufe zu integrieren.

Fünf Webinare zur Themenwoche Social Media

Das Seminar zu Abmahnrisiken im Online-Handel bildet am Freitag, 21. August, den Abschluss einer Veranstaltungsreihe. Die Themenwoche beginnt am Montag, 17. August 2026, mit einem Webinar zu WhatsApp Business im Handel.

Am 18. August folgt ein Seminar über Kurzvideos und Reels, am 19. August geht es um die Auswertung von Social-Media-Insights. Am 20. August steht die Content-Generierung mit künstlicher Intelligenz auf dem Programm.

Wer alle fünf Veranstaltungen vom 17. bis einschließlich 21. August besucht, erhält nach Angaben des Veranstalters in der Folgewoche eine Teilnahmebestätigung per E-Mail.

Rechtliche Kontrolle wird Teil des Social-Media-Alltags

Social Media erleichtert Händlern die direkte Kommunikation mit Kunden, reduziert aber nicht die rechtlichen Anforderungen. Im Gegenteil: Die Geschwindigkeit der Plattformen verleitet dazu, Inhalte schneller zu veröffentlichen, als sie geprüft werden.

Gerade kleinere Händler verfügen häufig nicht über eigene Rechts- oder Compliance-Abteilungen. Klare interne Prozesse für Bildrechte, Werbeaussagen, Preisangaben und Kennzeichnungen können deshalb wichtiger sein als der nächste neue Social-Media-Kanal.

Das Seminar bietet einen kompakten Einstieg in diese Fragen. Die Teilnahme ist kostenlos, die Veranstaltung dauert eine Stunde.

Faktenbox

Online-Seminar: Abmahnrisiken im Online-Handel
TerminFreitag, 21. August 2026
Uhrzeit08:30 bis 09:30 Uhr
FormatOnline-Seminar
KostenKostenlos
SchwerpunktePreisangaben, Produktdarstellungen, Werbeaussagen, Werbekennzeichnung, Bilder, Videos und Musik
RechtsgebieteUrheberrecht, Markenrecht und Persönlichkeitsrechte
VeranstaltungsreiheThemenwoche Social Media vom 17. bis 21. August 2026
TeilnahmebestätigungBei Teilnahme an allen fünf Webinaren; Versand in der Folgewoche per E-Mail
AnsprechpartnerAnastasia Just, Referentin