Die Vorteile der CNC-Bearbeitung für Ihr Unternehmen
In unserer wettbewerbsorientierten Geschäftswelt stehen unsere Unternehmen vor der nicht abreißenden Herausforderung, Prozesse kontinuierlich zu optimieren. Sie sollen günstiger, präziser und schneller werden. In der Produktion hat sich die CNC-Bearbeitung (Computer Numerical Control) als wegweisende Technologie etabliert. Warum die computergestützte Fertigung auch für Ihr Unternehmen überaus attraktiv sein kann, erläutern wir in diesem Artikel und präsentieren Ihnen außerdem ein Unternehmen, das längst auf dieses Verfahren setzt.
RL CNC: Ein Fallbeispiel aus der Europäischen Union
Das Unternehmen RL CNC schöpft die Möglichkeiten der CNC-Bearbeitung seit 2008 voll für den Werkzeugbau voll aus und ist ein gutes Beispiel dafür, wie zukunftsträchtig die Fertigung mit CNC-Steuerung ist. Der Produzent kann seinen Kunden so mit einer Reihe von Vorteilen ein breites Spektrum hochpräziser Werkzeuge anbieten. Einige dieser Vorteile werden wir in den unten folgenden Absätzen behandeln.
Teil von RL CNCs Portfolio ist das CNC-Schweißen, sowie -Drehen und -Fräsen wie auch die Großformatbearbeitung. Leszek Wróbel und Radosław Michalak, die Gründer von RL CNC, gingen damals mit der Vision an den Markt, mehr aus der CNC-Fertigung herauszuholen. Mehr heißt hier: präzisere Werkstücke, mit geringstem Materialverlust produziert und unter der Prämisse der Zukunftsfähigkeit weiterentwickelt. Ihrer Produktion ist eine unternehmenseigene Qualitätskontrolle angeschlossen, die Auftraggebern eine hohe Qualität bei gleichzeitig hoher Zuverlässigkeit zusichert.
Warum das Unternehmen sich für diesen Weg entschieden hat, schauen wir uns in den folgenden Absätzen einmal genauer an.
Facetten und Vorteile: Effizienz und Kostenersparnis
Die CNC-Bearbeitung ermöglicht es Unternehmen, eine präzise Fertigung mit Werkzeugmaschinen um Zeit- und Kosten-Effizienz zu ergänzen. Fräsen, Schweißen, Bohren und Drehen werden dabei mittels Betriebssystem automatisiert. Während des gesamten Bearbeitungsprozesses ist hier nur wenig Personaleinsatz notwendig. Die Investition in CNC-Technologie ist damit nicht mehr nur eine technische Entscheidung, sondern kann ebenfalls Teil der strategischen Ausrichtung Ihres Unternehmens sein.
Vollautomatisierte Präzision
Die CNC-Bearbeitung transformiert herkömmliche Produktionsprozesse durch die Fähigkeit zum 24/7-Betrieb. Die Fertigung kommt dabei ohne viel menschliches Zutun aus. Das CNC erhöht auf diesem Weg drastisch die Auslastungsgrenzen und kann durch die Automatisierung Lieferzeiten verkürzen. Dennoch verdrängt das Verfahren menschliche Expertise nicht vollständig. So sind etwa im Bereich des Prototypen-Designs und für die Programmierung der CNC-Steuerung weiter Fachkräfte erforderlich.
Hohe Qualität des Werkstücks
Die Steuerungsgeräte und die ausführenden Werkzeuge sind in der Lage, mit geringsten Toleranzen zu produzieren. Hieraus ergeben sich zwei weitere Vorteile:
- Keine oder geringe Nachbearbeitung
Bei sorgsamer Programmierung ist es möglich, dass eine Nachbearbeitung nicht notwendig wird. Das kann die Nachhaltigkeit des gesamten Produktionsprozesses verbessern.
- Reduktion des Materialverlustes
Präzise Ausführung und ausbleibende Nachbearbeitungen reduzieren den Verlust von Material.
Qualifikation von CNC-Fachkräften
Ebenfalls ein betrieblicher Vorteil der Computer Numerical Control ist die Qualifikation der notwendigen CNC-Fachkraft. Das Berufsbild ist für alle Betriebe attraktiv, die mit einer CNC-Anwendung produzieren oder mehrere Produktionsverfahren automatisieren wollen. Das Fachpersonal kann – je nach Ausbildung – die Programmierung verschiedener Verfahren übernehmen. Dieser Umstand schmälert, zusammen mit der Automatisierung, den Personaleinsatz zusätzlich.
Komplexität und innovative Designmöglichkeiten
Die CNC-Bearbeitung eröffnet Unternehmen völlig neue Möglichkeiten in der Produktgestaltung. Die Fertigung komplexer Geometrien, die mit herkömmlichen Methoden erschwert oder unwirtschaftlich wären, sind durch die computergestützte Steuerung leichter zu realisieren. Diese technologische Überlegenheit kann als Wettbewerbsvorteil genutzt werden und versetzt Produzenten in die Lage, auch sehr spezifischen Kundenanforderungen gerecht zu werden und maßgeschneiderte Produkte anzubieten.
Breite Anwendungsmöglichkeiten
Neben dem Werkzeugbau aus unserem obigen Beispiel können auch Betriebe aus vielen anderen Branchen einen Nutzen aus der CNC-Fertigung ziehen. Die folgenden Materialien lassen sich jeweils durch das computergestützte Verfahren bearbeiten:
Metalle:
Stahl, Aluminium, Titan, Messing, Kupfer, Edelstahl, Gold, Silber, Bronze und weitere
Kunststoffe:
Acryl, Nylon, Polycarbonat und weitere
Weitere Materialien:
Glas, Keramik, Holz, Verbundwerkstoffe (zum Beispiel faserverstärkte Kunststoffe) und weitere
Kürzerer Zeitraum bis zur Markteinführung
Der Faktor Time-to-Market kann bei der Markteinführung über den Erfolg entscheiden. Je weniger Zeit zwischen der Produktidee und einem wettbewerbsfähigen Produkt im Verkauf liegt, desto besser. Denn in dieser Zeit können Wettbewerber Sie längst überholt haben und sind vielleicht als erste mit einer Idee vertreten, die Sie als Innovation auf dem Markt einführen wollten. CNC-Verfahren sind hier von Vorteil, da die Produktion zeitsparend erfolgen kann und die Nachbearbeitungszeiten bei präziser Fertigung gegen null gehen können.
Herausforderungen der Zukunft: CNC-Maschinen und der Fachkräftemangel
Eine Untersuchung aus den USA kam zu dem Schluss, dass die Bevölkerung diametral zur wachsenden Industrie altert. In der Untersuchung heißt es:
„Sowohl CNC- als auch konventionelle Werkzeugmaschinen erfordern bestimmte Fähigkeiten und Fachkenntnisse, die sich entweder in bestimmten Bereichen überschneiden oder ausschließlich für den jeweiligen Werkzeugmaschinentyp oder das Produktionsverfahren gelten. Das Durchschnittsalter der ausgebildeten Fachkräfte in diesem Bereich wird entweder mit 45 Jahren [3] oder mit 56 Jahren [4] für hochqualifizierte Werkzeugmaschinenbediener angegeben.“
– Quelle: sciencedirect.com, Stand Juli 2025; übersetzt
Die Herausforderung, die für uns angesichts des demografischen Wandels heranwächst, ist also nicht einfach durch CNC-Maschinen gelöst, die den Menschen ersetzen. Vielmehr können wir erst dann von einem Lösungsansatz sprechen, wenn auch die stetig alternden Fachkräfte zur Bedienung durch attraktive Arbeitsplatzgestaltung mit neuen Generationen besetzt werden. Und vielleicht ist das zusätzlich ein guter Anlass, der CNC-Technik die Tür zu öffnen.